Sechs Prozent mehrPreise für Skiferien steigen – in diesen Regionen fährst du noch günstig
SDA
16.12.2025 - 07:36
In Engelberg ist es unter anderem am günstigsten. (Archivbild).
sda
Laut einer Studie steigen die Preise in der kommenden Wintersaison um durchschnittlich sechs Prozent – je nach Region allerdings deutlich unterschiedlich.
Keystone-SDA
16.12.2025, 07:36
16.12.2025, 09:09
SDA
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Skiferien kosten 2026 im Schnitt 6 Prozent mehr als im Vorjahr.
Am günstigsten sind Airolo, Andermatt-Sedrun und Engelberg-Titlis, am teuersten Zermatt, St. Moritz und Flims-Laax-Falera.
Die Hotelpreise sind leicht gesunken, was als Normalisierung gilt.
Eine Woche Skifahren kostet in den kommenden Wintersportferien mehr als im Jahr zuvor. Die Durchschnittspreise für den Pistenplausch in der dritten Februarwoche 2026 sind laut einer Studie im Schnitt um 6 Prozent gestiegen. Dabei gibt es aber grosse Unterschiede zwischen den Skiregionen.
Für Familien, Paare oder Studierende ist es am günstigsten in Airolo, Andermatt-Sedrun und Engelberg-Titlis, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Bank Cler und des Wirtschaftsforschungsinstituts BAK Economics hervorgeht. Am meisten Geld müssen sie hingegen in Zermatt, St. Moritz und Flims-Laax-Falera für Skipässe, Skischule und Skiverleih ausgeben.
1200 Franken für 8 Tage
Für ein Ehepaar kostet ein achttägiger Skipass in Zermatt zum Beispiel rund 1200 Franken. Familien zahlen in Zermatt 1500 Franken für Skipässe und in Flims-Laax-Falera sogar bis zu 1524 Franken. Preise unter 1000 Franken gibt es hingegen in Airolo.
«In der Regel gilt, dass frühe Buchungen zu tieferen Preisen führen», so die Studienautoren. Dies gelte auch für die Unterkünfte. Zudem würden zunehmend Verbundskipässe angeboten, die eine ganze Saison lang in mehreren Skigebieten gültig sind. «Diese zahlen sich für alle aus, die neben der Ferienwoche weitere Tage auf der Piste verbringen.»
Hotelpreise etwas gesunken
Paare, die in einem Viersterne-Hotel übernachten wollen, können diesen Winter allerdings von tieferen Preisen als im Vorjahr profitieren. Sie zahlen für eine Woche Skiferien im Schnitt 7 Prozent weniger. Allerdings seien die Preise im letzten Winter stark angestiegen, weshalb die aktuelle Preisentwicklung «eher eine Normalisierung als einen Trendwechsel» darstelle, hiess es.
Die tiefsten Übernachtungspreise lassen sich in Airolo, Adelboden-Lenk und Engelberg-Titlis finden. Am teuersten sind Hotels in Verbier, Gstaad und Zermatt.
Die Studie der Bank Cler basiert auf Erhebungen von BAK Economics. Berechnet wird jährlich, was eine Woche Skiferien in den Sportferien in 14 verschiedenen Schweizer Skigebieten kostet.
Mehr Videos aus dem Ressort
Pisten ohne Trubel – hier macht Skifahren richtig Spass
Drei Skigebiete, drei Charakterberge: Amden, Splügen und Wildhaus. Die drei Ostschweizer Wintersport-Orte beweisen, dass möglichst viele Pistenkilometer nicht alles ist. blue News-Redaktor Bruno Bötschi war vor Ort.
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump
Washington, 12.01.2026: Der Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Chef der US-Notenbank eskaliert. Jerome Powell weist strafrechtliche Ermittlungen gegen ihn und eine drohende Anklage als Versuch der Einflussnahme auf die Arbeit der Federal Reserve zurück.
Powell soll im Zusammenhang mit der mehrjährigen Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington vor dem Senat Falschaussagen gemacht haben, so der Vorwurf.
Der Fed-Chef sieht darin allerdings nur einen Vorwand:
O-Ton Jerome Powell, Chef der US-Notenbank
«Es geht darum, ob die Fed die Zinssätze weiterhin auf Grundlage von Fakten und wirtschaftlichen Gegebenheiten festlegen kann – oder ob die Geldpolitik stattdessen von politischem Druck oder Einschüchterung bestimmt wird.»
Die demokratische Senatorin Elizabeth Warren wirft Trump eine «korrupte Übernahme» der Zentralbank vor. Warum Trumps Justizministerium ausgerechnet jetzt gegen Powell vorgeht, ist unklar. Dessen Amtszeit endet ohnehin im Mai. Trump will noch im Januar seinen Wunschkandidaten für die Nachfolge auf dem Chefposten der Federal Reserve bekanntgeben.
12.01.2026
Ifo-Präsident fordert «Frühling der Reformen»
STORY: Das Münchener Ifo-Institut hat seine Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft herabgesetzt. Das Bruttoinlandsprodukt werde im kommenden Jahr um 0,8 Prozent und 2027 um 1,1 Prozent wachsen, sagten die Münchner Forscher am Donnerstag voraus. Im September waren sie noch von 1,3 und 1,6 Prozent ausgegangen. Die deutsche Wirtschaft passe sich dem Strukturwandel nur langsam und kostspielig an, hiess es zur Begründung. Zusätzlich würden Unternehmen und Neugründungen durch bürokratische Hürden und eine veraltete Infrastruktur behindert. Auch die US-Handelspolitik belastet die deutsche Exportwirtschaft demnach weiter spürbar. Die geplanten staatlichen Investitionen aus den Sondervermögen Infrastruktur und Verteidigung sowie weitere Entlastungen für Unternehmen und Verbraucher wirken dem Ifo-Institut zufolge nur verzögert. Ifo-Präsident Clemens Fuest fordert von der Bundesregierung nun einen «Frühling der Reformen». O-Ton Clemens Fuest, Ifo-Präsident: «Ja, der Herbst der Reform hat leider in die falsche Richtung gesteuert. Was gemeint war, das waren ja Reformen, die das Wachstum stärken. Was wir bekommen haben, das sind überwiegend Reformen, die das Wachstum schwächen, zum Beispiel die Rentenreform, die einfach nur bedeutet, dass wir künftig höhere Steuern werden zahlen müssen. Das ist nicht der richtige Weg. Also, wir brauchen jetzt einen Frühling der Reformen, die in die richtige Richtung steuern.» Ansetzen sollte die Regierung bei Arbeitsmarkt, Investitionen und Bildung, so Fuest. Überflüssige Regulierung und Berichtspflichten müssten abgebaut werden. Helfen könne auch ein flexibleres Arbeitsmarktrecht. Für hochqualifizierte Arbeitskräfte sei ein weniger rigider Kündigungsschutz notwendig, damit neue Unternehmen auch mal Dinge ausprobieren und Leute einstellen könnten.
11.12.2025
Wadephul: China signalisiert Entgegenkommen bei Seltenen Erden
STORY: Bundesaussenminister Johann Wadephul hat bei seinem nachgeholten Besuch in Peking nach eigenen Angaben in Wirtschaftsfragen Fortschritte verbuchen können. Unter anderem äusserte er sich dort am Montag zum Thema Versorgung Deutschlands und Europas mit den Seltenen Erden. O-Ton Johann Wadephul (CDU), Bundesaussenminister: «Es ist gut, dass so ein substanzieller Kontakt stattfinden kann. Es waren heute offene und intensive Gespräche; Gespräche, die dazu da sind, immer wieder auszuloten, wie man gerade bei schwierigen Fragen vorankommen kann. Wir haben gute, konstruktive Gespräche geführt.»://: «Wir Europäer wollen wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Wir scheuen auch keinen Wettbewerb, aber dieser muss auf Regeln basieren und fair sein. Wir hören, dass die chinesische Seite durchaus Verständnis hierfür hat. Wir wissen, dass wir unsere Wettbewerbsfähigkeit steigern müssen. Aber unsere chinesischen Gesprächspartner wissen auch, dass die Europäische Kommission die Wettbewerbsbedingungen genau beobachtet und sich auch immer vorbehalten muss, selbst aktiv zu werden.»://: «Es ist gut zu hören, dass dies auch im chinesischen Interesse ist. Man will einander ein verlässlicher Handelspartner und ein verlässlicher Wirtschaftspartner sein und auch als ein solcher gelten. Und es ist auch gut, von chinesischer Seite zu hören, dass man sich besonderen Engpässen auf deutscher und europäischer Seite mit besonderer Priorität widmen will.»://: «China hat versichert, dass man sehr konstruktiv an die Prüfung dieser Anträge herangehen wird und dass es keinerlei Bestrebungen gibt, gerade deutsche Unternehmen hier mit grösseren Problemen zu belasten. Das halte ich für eine gute Zusage und ermutige jetzt die deutsche Wirtschaft, hier jetzt konkret in die Beantragung hineinzugehen.»://: «Wir wollen Handelsbarrieren abbauen, aber das setzt voraus, dass auch China hier Massnahmen ergreift, die die Effekte der Überproduktion in Europa nicht zu stark werden lassen.» Bei Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine habe er hingegen keine nennenswerten Zugeständnisse der chinesischen Führung erhalten.
08.12.2025
Machtkampf um die Fed: Notenbankchef Powell stellt sich gegen Trump
Ifo-Präsident fordert «Frühling der Reformen»
Wadephul: China signalisiert Entgegenkommen bei Seltenen Erden