Jetztaber123
nun seit Jahrzehnten wird an dem Problem herum gemacht. Es ist ganz einfach ,wer mehr verdient, soll auch mehr zahlen. Und das in einer einzigen Steuer. Um es einfacher zu machen, sollten die Steuern direkt vom Lohn abgezogen werden.. Spart wirklich Geld und gibt weniger Bürokratie. Und Familien , dass heisst mit Kindern sollten mehr Entlastung bekommen. Paare die zusammen sind ,verheiratet oder nicht und ohne Kinder sind, zahlen dann eh mehr ,dass wäre gerecht, wie ich finde. Je nach Einkommen, abgestuft .Bei 50000.- 20%, 100000.-40% Darüber 50%, und bei 1 Million 60% .Das bringt Geld in die Kassen.
WiniBlue
Der Vergleichsrechner macht nicht viel Sinn, da sich ja auch die Kantons- und Gemeindesteuern ändern. Bei den Bundessteuern fehlt der Vergleich bei verheirateten mit nur einem Einkommen. Will uns hier die Eidgenössische Finanzverwaltung bei den Stimmen beeinflussen?
Jetztaber123
Noch ein Nachtrag, es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass es viele Menschen gibt die einfach Ãberbezahlt sind, im Gegensatz andere die viel Leisten, Personen in Spital zum Beispiel , oder Pflegepersonal, oder aber Handwerker die körperlich viel Leistung bringen. Deswegen wundert es auch nicht, dass es immer schwieriger wird, in diesen Berufen junge Menschen zu finden, die das auf sich nehmen. Wir reden von Menschen die sehr viel Geld haben und bekommen tagtäglich, genau diese sollten die viel weniger Verdienenden auffangen. Und jeder sollte sich mal Gedanken machen, wie gut es einem selbst eigentlich geht, hier in der Schweiz,
Ailma
Jetzt bin ich gerade irritiert. Geht es denn nur um die Bundessteuer?
Die ist doch sehr klein im Verhältnis zu Kantons- und Gemeindesteuern. Für diese alleine würde sich jedenfalls eine Umstellung nicht lohnen!
Glariisli
Ailma Nein, die Kantone müssen das neue Steuersystem zwingend übernehmen.
Betty151
Unbedingt annehmen, vor allem Doppelverdiener im unteren Segment bezahlen zu viel. Diejenigen die Spitzenverdienste haben müssen zur Kasse gebeten werden. Als nächstes muss diese Heiratsstrafe auch bei der AHV abgeschafft werden, es ist eine Schande, dass ein Ehepaar bei denen beide ihr Leben lang Beiträge geleistet haben, durch dieses Splitting diskriminiert werden. Das geht soweit, dass es Paare gibt, die sich scheiden lassen, nur um dem zu entgehen.
Glariisli
Betty151 Leider ändert die neue Besteuerung für Rentner nichts und die anderen müssen sehr gut verdienen, dass es überhaupt etwas ändert. Schon für dich selber durchgerechnet?
Siotheuthil40
Also sollen die verheirateten Paare mit Alleinverdiener bestraft werden auf Kosten der Doppelverdiener. Das soll dann gerecht sein. Ich habe ja grundsätzlich nichts dagegen, dass Doppelverdiener entlastet werden, aber nicht auf Kosten anderer. Wie im Text so schön geschrieben Traditionelle Familien.
Glariisli
Habe den Rechner durchgespielt. Ist das Einkommen ungleich und unter 100'000 CHF, dann zahlt man mehr Steuern, wenn man verheiratet ist und unwesentlich weniger, wenn man es nicht ist. Diese Steuer bevorzugt die Doppelverdiener, die über 100'000 CHF verdienen und beide mindestens 50% arbeiten. Der Buschauffeur und die Coiffeuse, die miteinander verheiratet sind, Ehepaar wenn die Kinder klein und selbst betreut sind und verheiratete Rentner zahlen alle mehr. Die Steuer ist eine Mogelpackung und bevorzugt die, die sowieso schon viel Geld haben. Typisch FDP. Mein Nein liegt in der Urne.
ichunverbesserlich
Wir als klassische Familie (Mann arbeitet, Frau schaut zu Kindern, Haus und Hof) werden zur Kasse gebeten?
Dann ist es wirklich eine "Heiratsstrafe", vorher wie nachher.
Alexandra69
Am meisten verwundert mich die Aussage, dass ja nur wenig Prozent das traditionelle Familienmodel noch leben. Also dass es keinen Sinn macht auf diejenigen Rücksicht zu nehmen. Ich bin davon überzeugt, dass für die Zukunft der Kinder dieses Model (eingeschlossen die, bei denen ein Elternteil nur Teilzeit arbeitet) immer noch das Beste ist. Und weshalb sollte auf die Wenigen keine Rücksicht genommen werden? In einer Zeit wo sogar bei öffentlichen Bauten bei der WC- Planung sogar auf die ganz Wenigen, die sich weder als Mann noch als Frau fühlen Rücksicht genommen werden muss? Für mich ist ganz klar. Nein zu dieser Initiative , die Familien bestraft. Man kann die Heiratsstrafe anders regeln.
anj31
Als Alleinerziehende, die 2 Kinder grosszieht und gut verdient, werde ich abgestraft.
Zynisch betrachtet lohnt es sich nun für mich, mein Teilzeitpensum zu reduzieren, um steuerneutral zu bleiben.
Aber als verheiratetes Paar mit zwei Kindern war es uns unmöglich, beide Vollzeit zu arbeiten und eine qualitativ hochstehende Betreuung unserer Kinder zu gewährleisten. Also arbeitete ich teilzeit und war froh darum.
Wenn ich mich heute umsehe und sehe, wie viele Eltern vom Homeoffice Kids und Büro versuchen zu managen und weder den einen noch dem anderen gerecht werden.
Es ist fraglich ob sich sozialpolitisch gesehen der finanzielle Zugewinn lohnt.Wo möchten wir als Gesellschaft hin?
robbingwood0815
anj31 eindrücklicher, sehr stimmiger Kommentar!
(«wenn man heiratet, ist man schon bestraft genug, höhö» (Kalauer)
ernsthafter: Die Familie, gedacht als zwei Erwachsene mit Volljob bei externer Kinderbetreuung?
Macht nur bedingt Sinn â finde, es gäbe weit sinnvollere Visionen.
Zweistein
Bei mindestens 1700 zusätzlichen Stellen in den Steuerämtern, was allein Lohnkosten von rund CHF 260'000'000.00 verursacht, gibt es wohl KEINE Gewinner. Denn wer bezahlt diese Löhne. Zusätzliche Kosten für IT-Infrastruktur und über weitere zig-Millionen Franken kommen dazu. Das alles nur, weil der Bund seine Hausaufgaben gemacht hat. Viele Kantone (SG/TG/...) haben für die Kantons- und Gemeindesteuern die Heiratsstrafe schon lange abgeschafft. Es gäbe für den Bund wesentlich bessere und günstigere Lösungen. Das ist ein typisches Beispiel für Staatsversagen auf Bundesebene.
Burton1224
Zweistein Das einfachste währe wohl die Tarife anzupassen. Eine KI könnte das sicher ausrechnen damit es Fair ist und dann kann man die neuen Tarife überprüfen und über das abstimmen.
NEINTINein
Zweistein Richtig, plus dann noch die zusätzlichen Kosten für jeden
Haushalt für den Treuhänder, für die zusatzliche Steuererklärung !
Bohnenstange
Dann bin ich halt für die Heiratsstrafe! Blödes Wort âHeiratsstrafeâ⦠ð¤·ââï¸
Burton1224
Bohnenstange Und warum genau bist du dafür?
Schlussendlich sollten Verheiratete oder Zusammenlebende doch gleich behandelt werden.
NEINTINein
Burton1224 Wieso sollen Verheiratete und Zusammenlebende
exakt gleich behandelt werden, das verstehe ich nicht ?
Dann sollen doch Zusammenlebende einfach heiraten , sich bekennen,
oder , wenn sie dies verneinen, dann mögen sie doch einfach weiterhin 2 Steuererklärungen ausfüllen, wie gehabt.
Was macht dann eigentlich den Unterschied aus zur Ehe ?
Warum gibt es dann überhaupt noch die Ehe ?
Wenn die `Zusammenlebenden` die Massstäbe setzen, dann
schafft doch einfach die Eheschliessung ab !
Das ganze ist doch völlig grotesk !
Das Spiel wird auf dem Rücken der normal bis wenig verdienenden
Ehepaare ausgetragen !
Hieflieldo75
Burton1224 Die wollen eben nur die Abzüge der Verheirateten streichen, es geht nicht um die Gleichbehandlung. Wenn du die Steuern elekronisch einreichst, dann lasse das Programm doch einfach einmal rechnen, wo du den Besseren machst, ändere dazu einfach einmal von Verheiratet, auf nicht Verheiratet und schaue bei der Berechung wo du mehr bezahlen musst. Du wirst staunen, für sehr gut Verdiener mag es so günstiger werden, nicht aber für den Durchschnitt.
Burton1224
Also ich werde mir das genau durchlesen aber was ich von Menschen die auf dem Steueramt arbeiten gehört habe ist, dass es für den Normalbprger nicht günstiger wird und der Aufwand massiv sein wird und somit auch Steuern wieder rauf gehen können da mehr Angestellte gebraucht werden.
Skyfly77
Wenn ich das richtig gelesen habe, dürfen die Kinderabzüge nicht frei zwischen den Eltern aufgeteilt werden. Familien, bei denen gar nicht die Möglichkeit besteht, dass beide Eltern arbeiten gehen können, werden dadurch erstens steuerlich stärker belastet, und zweitens werden die Kinderabzüge faktisch von 6'800 auf 6'000 reduziert. Wenn ein Partner kein Einkommen hat, was nützt ihm dann der zusätzliche Abzug von 6'000? Bestrafen werden damit also Familien, die sich bewusst dafür entschieden haben, ihre Kinder selbst grosszuziehen?
Tutta_Maka
Hervorragend
Bluenews Redaktion hat das geschafft, was sich viele vielleicht gewünscht haben, eine Basis zur Beurteilung der eigenen Steuersituation, i.e Einfach, Transparent und Faktenbasiert, vorausgesetzt die aktuelle Basis wird nicht seitens der Behörden nachträglich angepasst.
Die balabala Schlachten der Pro und Contra Lager rücken nun in den Hintergrung sowie die Ideologien.
Ein Super Beispiel wie man mehr Effizienz in ein System integrieren kann um unnötige Ausgaben zu vermeiden, wie die balabala Arena-Diskussion vom 20.2.2026 mit teuer produzierten Erklärvideos die keinen Nutzen generieren für die Bevölkerung.
cirrusbisatus
Besser wäre es, die "Heiratsstrafe" mit einer Anpassung der Progression Rechnung zu tragen. Es könnten auch mehrere Progressionsskalen, je nach Situation zur Anwendung kommen. Dies würde den Mehraufwand der Steuererklärungen und deren Prüfung vermeiden!
Suppechasper
Weshalb wird das Grundübel dieses Vorschlags bei keinem Wort od. Zahlen erwähnt?
Es müssen 1'700'000 zusätzliche Steuerzettel ausgefüllt werden. I.O.. Aber diese werden dann von den Steuerbeamten im Kanton und in der Gemeinde geprüft. Das bedingt einige zusätzliche Beamten anstellen und entlöhnen.
Wenn jeder Kontrolleur pro Tag 4 Steuerzettel (2Std. pro Steuerzettel) kontrolliert und 210 Tage pro Jahr arbeitet. Müssten 2025 Personen eingestellt werden. Die Aufteilung in Gemeinde u. Kanton nicht gerechnet. Wenn ein Durchschnittslohn von 80'000 CHF gerechnet wird wären das alleine 162'000'000.00 CHF (162 Mio. ) Mehrkosten pro Jahr. Nicht FDP sondern der Steuerzahler darf das zahlen.
Geivemmei56
Suppechasper Die Steuerrechnung bekommt man in der Regel bevor das Jahr abgelaufen ist. Also hat man keine 210 Tage pro Jahr Zeit, die Steuererklärungen zu kontrollieren.
Bluenews-Leser_26
"Verharmlosend" wird nur von der Bundessteuer gesprochen! Es gibt jedoch noch die Staats- und Gemeindesteuern! Die "echte" Heiratsstrafe" kommt dann bei
einer nur 150%-igen AHV-Rente für Ehepaare. Ohne diese Benachteiligung wäre
in diesen Fällen eine 13. AHV-Rente nicht oder kaum nötig gewesen.
Für eine "wässerige" mehr oder weniger grosse Steuerbelastung braucht es
sicher nicht "geschätzte" 1'700 mehr "Steuerfritzen"! Ehepaare die sich gegenseitige Unterstützung versprechen müssen, sollten auch etwas davon
haben. Also ein spezieller Ansatz.
Schusseipri50
Wir sind ein Ehepaar im Ruhestand. Da meine Frau vor allem Mutter und Hausfrau war, sind unsere Renteneinkommen sehr verschieden: 84% zu 16%. Zusammen Fr. 140'000. Ich habe den Rechner angewendet und folgendes Resultat erhalten: wir werden zusammen 35% mehr Steuern bezahlen. Wir werden nein stimmen.
Geivemmei56
Schusseipri50 Bei den Kantons- und Gemeindesteuern bezahlen Sie weniger, als Sie bei den Bundessteuern mehr bezahlen.
Ernst_Fischer
Schusseipri50 Die höheren Steuern gemäss dem Steuerrechner, der betrifft nur die DIREKTE Bundessteuer. Bei den Kantonalen Steuern ist die Differenz ein VIELFACHES!