Israelische Firma liefert mobile Funkgeräte für Schweizer Armee

cz, sda

29.1.2021 - 14:00

Bei einem Postenlauf lernen Soldaten der Schweizer Armee das Verhalten am Funkgeraet, waehrend der Ausbildung zu Swisscoy Soldaten, in der Naehe der Kaserne in Stans, aufgenommen am 5. Maerz 2014. Die SWISSCOY ist der Verband der Schweizer Armee im Kosovo. Er wird im Rahmen der friedensfoerdernden Militaermission KFOR der NATO im Kosovo mit einem Kontingent von maximal 220 Personen von der Schweiz zur Verfuegung gestellt und finanziert. Die Ausbildung dauert je nach Funktion bis zu 3 Monate. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Soldiers of the Swiss Army learn how to handle the radio equipment in an excercise, during their training to be Swisscoy soldiers, near the casern of Stans, Switzerland, March 5, 2014. The Swisscoy is an association of the Swiss Army in Kosovo. It is provided as part of the KFOR of NATO military mission to promote peace. The association contains a contingent of more than 220 people who are available and funded from Switzerland. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Eine Soldatin bei der Ausbildung in Stans mit einem Funkgerät: Ein Teil der veralteten Geräte soll durch die israelische  Firma Elbit Systems ersetzt werden. (Symbobild)
Bild: Keystone

Die israelische Firma Elbit Systems wird die Geräte für den Ersatz von mobilen Funkgeräten, Bordverständigungsanlagen und Sprechgarnituren der Schweizer Armee liefern. Die Beschaffung der Geräte soll dem Parlament mit dem Rüstungsprogramm 2020 beantragt werden.

Im Rahmen des Projekts Telekommunikation der Armee wird ein Teil der veralteten Funkgeräte und damit verbundenes Zubehör ersetzt, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Freitag mitteilte.

Spezialisten der Armasuisse und der Schweizer Armee hätten Funkgeräte, Bordverständigungsanlagen und Sprechgarnituren von zwei Anbietern unter identischen Bedingungen erprobt, die eingegangenen Offerten ausgewertet und ihre Empfehlung zuhanden der Projektaufsicht abgegeben.

Der Rüstungschef sei in Absprache mit dem Chef der Armee dieser Empfehlung gefolgt und habe den Zuschlag Elbit Systems erteilt, schreibt das VBS weiter. Der Zuschlag sei aufgrund des besseren Preis-Leistungs-Verhältnisses erfolgt.

Für die Instandhaltung dieser Geräte werde die Ruag unter Vertrag genommen. Die Swisscom sei für die Mitnutzung von zivilen Datenfunknetzen gewählt worden.

Der zweite Anbieter war laut Medienmitteilung die Firma Roschi Rohde & Schwarz in Ittigen BE. Das VBS betont, dass durch die Wahl von Elbit Systems kein Präjudiz entstehe für die weiteren Beschaffungen im Projekt Telekommunikation der Armee.

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