Nach seiner Nicht-Nomination Jacqueline Badran nennt Daniel Jositsch «ein Möchtegern-Alphamännchen»

Noemi Hüsser

31.5.2026

Die Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Badran teilt gegen ihren Parteikollegen aus. (Archivbild)
Die Zürcher SP-Nationalrätin Jacqueline Badran teilt gegen ihren Parteikollegen aus. (Archivbild)
Keystone

Jacqueline Badran kritisiert Daniel Jositsch nach dessen Nicht-Nomination für den Zürcher Ständerat in deutlichen Worten und signalisiert zugleich ihre Bereitschaft für eine eigene Kandidatur.

Noemi Hüsser

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  • Jacqueline Badran kritisierte Daniel Jositsch nach seiner Nicht-Nominierung für die Zürcher Ständeratswahlen öffentlich und nannte ihn «ein Möchtegern-Alphamännchen».
  • Sie geht davon aus, dass Jositsch trotzdem kandidieren wird.
  • Badran kritisierte zudem den Ständerat wegen Parteipolitik und Lobbyeinfluss. Eine offizielle Nomination durch die SP würde sie dennoch annehmen.

Einen Tag nach der Nicht-Nominierung von Daniel Jositsch für die Zürcher Ständeratswahlen hat Jacqueline Badran ihren Parteikollegen öffentlich scharf kritisiert. Bei einem Auftritt in Mike Müllers Talkformat «Pforte» am Zürcher Schauspielhaus am Freitagabend bezeichnete die SP-Nationalrätin Jositsch als «Möchtegern-Alphamännchen». Das berichtet der «Tages-Anzeiger».

Badran zeigte sich an dem Abend laut Bericht überzeugt, dass Jositsch trotz der Niederlage bei der SP-Delegiertenversammlung als Kandidat antreten werde. Seine Darstellung, sie habe schon lange auf seinen Sitz spekuliert, bezeichnete sie als «völligen Quatsch». Stattdessen lenke er mit solchen Aussagen von seinen «inhaltlichen und charakterlichen Auffälligkeiten» ab.

Badran würde Nomination annehmen

Auch den Ständerat selbst kritisierte Badran gemäss «Tages-Anzeiger». Die kleine Kammer sei heute stark von Parteipolitik und Lobbyinteressen geprägt. Sollten die Sozialdemokraten sie offiziell als Kandidatin nominieren, werde sie die Herausforderung dennoch annehmen, sagte sie.

Was Jositsch zu den Badrans Kommentaren denkt, ist nicht klar. Auf eine Anfrage vom «Tages-Anzeiger» hat er laut Bericht nicht reagiert.


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