Gerhard Pfister als Mitte-Sprengkandidat? «Würde Wahl auf keinen Fall annehmen»

Sven Ziegler

3.2.2025

Mitte-Parteipräsident Gerhard Pfister (rechts) und Mitte-Fraktionschef Philipp Matthias Bregy. 
Mitte-Parteipräsident Gerhard Pfister (rechts) und Mitte-Fraktionschef Philipp Matthias Bregy. 
sda

Die Mitte steigt mit zwei Kandidaten ins Bundesratsrennen. Jetzt informiert die Partei über die kommenden Schritte.

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Keystone-SDA, Sven Ziegler

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Die Mitte-Partei hat zwei offizielle Kandidaturen für den Bundesrat
  • Es sind der St. Galler Nationalrat und Bauernverbandspräsident Markus Ritter und der Zuger Regierungsrat Martin Pfister.
  • Jetzt informiert die Partei über die nächsten Schritte.
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  • 15.14 Uhr

    «Erwarten, dass Ticket respektiert wird»

    «Wir haben jetzt zwei ausgezeichnete Kandidaten», sagt Gerhard Pfister zum Schluss der Medienkonferenz. «Wir haben in der Vergangenheit stets die Tickets der anderen Parteien respektiert und erwarten, dass diese dasselbe auch bei uns tun.»

  • 15.08 Uhr

    Rücktritt von Cassis und Keller-Sutter?

    Das werde momentan nicht diskutiert, sagt Pfister. Die beiden Bundesräte würden keinerlei Anzeichen von Amtsmüdigkeit zeigen. «Ich gehe davon aus, dass die Beiden ihre Legislaturperiode beenden werden.»

  • 15.06 Uhr

    «Nicht jedem passt es»

    Laut Bregy habe man diverse Gespräche geführt. «Wir haben viele hervorragende Kandidaten. Aber nicht Jedem und Jeder passt es zur gleichen Zeit, da gibt es verschiedene Faktoren, die stimmen müssen.»

  • 15.03 Uhr

    «Werde Wahl auf keinen Fall annehmen»

    Was sagt Gerhard Pfister zur Frage, was passieren sollte, wenn er plötzlich als Sprengkandidat gewählt würde? «Wir haben zwei ausgezeichnete Kandidaten. Diese Frage stellt sich für mich nicht, ich würde eine Wahl auf keinen Fall annehmen.»

  • 15 Uhr

    Jetzt informiert die Parteispitze

    Fraktionschef Philipp Matthias Bregy und Gerhard Pfister treten vor die Medien. Zunächst wird die Frage gestellt, weshalb keine Frauen auf dem Ticket seien. Bregy: «Wir setzen erfolgreich auf Frauen und werden das auch in Zukunft wieder tun – diese Frage stellt sich bei uns weniger als bei anderen Frauen.»

  • 14.50 Uhr

    Mitte informiert zum Bundesrats-Ticket

    Zwei offizielle Kandidaten stehen auf dem Ticket der Mitte-Partei. Es sind der St. Galler Nationalrat und Bauernverbandspräsident Markus Ritter und der Zuger Regierungsrat Martin Pfister. Gleich informiert die Partei live.

Die Mitte-Partei hat zwei offizielle Kandidaturen für den Bundesrat. Es sind der St. Galler Nationalrat und Bauernverbandspräsident Markus Ritter und der Zuger Regierungsrat Martin Pfister. Das teilte die Partei am Montag nach Ablauf der Meldefrist mit.

Den Wunsch nach einer Frauenkandidatur für die Nachfolge der zurücktretenden Bundesrätin Viola Amherd kann die Mitte-Partei damit nicht erfüllen. Ihre beiden Kandidaten sind Deutschschweizer. Es seien zwei ausgewiesene Persönlichkeiten, schrieb die Mitte in einem Communiqué

Der 57-jährige St. Galler Biobauer Markus Ritter hatte seine Kandidatur vergangene Woche angekündigt. Erst am Montagvormittag, sozusagen in letzter Minute, war die Nominierung des Zugers Martin Pfister bekanntgeworden. Der auf Bundesebene wenig bekannte Pfister ist 61 Jahre alt und seit 2016 Zuger Gesundheitsdirektor.

Ritter gilt als der Favorit ins Rennen. Er ist Präsident des Schweizer Bauernverbandes und gilt als einflussreich und gut vernetzt unter der Bundeshauskuppel. Wird er gewählt, wäre er allerdings neben Karin Keller-Sutter (FDP) der zweite St. Galler in der Landesregierung.

Mit der Wahl von Martin Pfister würde zum dritten Mal überhaupt ein Zuger in die Landesregierung gewählt. Der letzte Zuger im Bundesrat war von 1974 bis 1982 Hans Hürlimann.