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Der Frühling startet durch – ob es auch schon für Badiwetter reicht?
KEYSTONE
In den kommenden Tagen wird es in der Schweiz richtig warm. Bis zu 20 Grad sind möglich – vielleicht sogar mehr.
Die erste Märzwoche steht ganz im Zeichen von Hoch Ingeborg: Bis mindestens Samstag dominiert Hochdruckeinfluss das Wetter in der Schweiz und sorgt für sonnige Tage mit frühlingshaften Temperaturen, wie Meteonews schreibt.
Jegliche atlantischen Tiefs werden abgelenkt, sodass es weitgehend trocken bleibt.
Nach frostigen Nächten mit Temperaturen um den Gefrierpunkt steigen die Werte tagsüber auf zweistellige Temperaturen. Bereits am Dienstag werden im Norden bis zu 13 Grad erreicht, zur Wochenmitte sind es vielerorts 15 bis 18 Grad. In den Alpentälern kann Föhn für noch höhere Werte sorgen. Die Nullgradgrenze bleibt stabil auf über 2200 Metern.
Während sich Sonnenanbeter über die frühsommerlichen Bedingungen freuen, leiden Allergiker zunehmend unter der hohen Pollenbelastung. Hasel- und Erlenpollen erreichen in tiefen und mittleren Lagen hohe Konzentrationen. Im Süden beginnt zudem bereits die Blüte der Esche.
Erst am Sonntag deutet sich eine Wetteränderung an. Hohe Wolkenfelder ziehen auf, in den Alpen frischt der Föhn auf, und in den südlichen Regionen sind erste Regentropfen möglich. Trotzdem bleibt es mit bis zu 17 Grad weiterhin mild – möglicherweise wird im Rheintal erstmals in diesem Jahr die 20-Grad-Marke geknackt.
Damit setzt sich der Trend milder Frühjahrsmonate fort. Ein Blick zurück zeigt, dass das Wetter zu dieser Jahreszeit auch ganz anders sein kann: Am 3. März 2006 erlebte die Schweiz einen Rekordschneefall, mit bis zu 60 Zentimetern Neuschnee innerhalb von 24 Stunden. Dieses Jahr scheint der Winter jedoch endgültig in den Rückzug zu gehen.