JugendpolitikJugendsession 2025 sorgt sich um Bildungspolitik und Finanzplatz
SDA
9.11.2025 - 18:18
Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Jugendsession 2025 hören Bundeskanzler Viktor Rossi bei seiner Rede im Nationalratssaal zu.
Keystone
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Jugendsession haben elf Forderungen aufgestellt. Darunter sind ein Register zu geschlechtsspezifischen Tötungen, attraktivere Berufsbildung, Gratis-Tests auf sexuell übertragbare Infektionen und Kondome für bis 25-Jährige.
Keystone-SDA
09.11.2025, 18:18
SDA
Das teilten die Organisatoren der Jugendsession 2025 am Sonntagabend mit. Während vier Tagen waren 200 junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren im Bundeshaus zusammengekommen. Unter anderem diskutierten sie in themenspezifischen Arbeitsgruppen und verabschiedeten im Anschluss elf Forderungen.
Dabei schlägt die Jugendsession im Gegensatz zur bundesrätlichen Gesetzesvorlage vor, dass der Eigenkapitalbedarf von Banken für die Risiken von ausländischen Tochtergesellschaften 75 Prozent betragen soll. Zudem fordert sie eine bessere Kontrolle der Arbeitnehmerrechte und eine breite Langzeitstudie zu den Auswirkungen des Bevölkerungswachstums.
Diskutierte Themen waren dieses Jahr sexuelle Gesundheit, Digital Governance, assistierter Suizid, Personenfreizügigkeit, Chancengleichheit, Bildungspolitik, Neutralität und Finanzplatz Schweiz.
Der Prix Jeunesse, der im Rahmen der Jugendsession jeweils besonderes Engagement für die Jugend auszeichnet, wurde dieses Jahr ans Jugendmedium Radio Summernight vergeben.
Bundeskanzler Viktor Rossi hatte am Samstag das Plenum mit einigen Worten über seinen eigenen politischen Werdegang eröffnet und sich anschliessend den Fragen der Jugendlichen gestellt. Am Sonntag folgte die Plenumsdebatte. Junge Menschen aus allen Sprachregionen standen am Redepult im Nationalrat und hielten Voten für ihre Anliegen.
Die elf beschlossenen Forderungen wurden in der letzten Stunde der Session am Sonntag an die Nationalratspräsidentin und ehemalige Jugendsessionsteilnehmerin Maja Riniker (FDP/AG) übergeben.
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