Mit einer VolksinitiativeJungfreisinnige wollen Bundesverwaltung an die Leine legen
SDA
14.4.2026 - 10:40
Der Bund soll gemäss den Initianten besser auf seine Lohnkosten Acht geben müssen.
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Die Jungfreisinnigen lancieren eine Volksinitiative, die das Wachstum der Bundesverwaltung bremsen soll. Personalausgaben dürfen künftig nicht stärker steigen als der Schweizer Medianlohn.
Keystone-SDA
14.04.2026, 10:40
14.04.2026, 11:32
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Die Jungfreisinnigen haben die Volksinitiative «Verwaltungsbremse» lanciert, die das Wachstum der Bundesverwaltung an den Schweizer Medianlohn koppeln will.
Das Initiativkomitee umfasst Parlamentsmitglieder von SVP, FDP, Mitte und GLP; bis Oktober 2027 müssen 100'000 Unterschriften gesammelt werden.
Ausgenommen von der Regelung wären die ETHs sowie Ausnahmesituationen wie schwere Störungen der öffentlichen Ordnung, für die das Parlament grünes Licht geben müsste.
Die Personalausgaben beim Bund dürfen nicht stärker steigen als der Schweizer Medianlohn. Das verlangt eine von den Jungfreisinnigen lancierte Volksinitiative. Im Initiativkomitee sitzen mehrere Parlamentsmitglieder von SVP, FDP, Mitte und GLP.
Die Initiative fordert, dass die Personalausgaben der zentralen und dezentralen Bundesverwaltung prozentual nicht stärker wachsen als der Schweizer Medianlohn. Mit eingerechnet werden sollen auch extern vergebene Verwaltungsaufgaben.
Ausgenommen sein sollen die ETHs und die Eidgenössische Hochschule für Berufsbildung. Und sollte der Bund aufgrund einer «schweren Störung der öffentlichen Ordnung» oder zugunsten der Sicherheit zusätzliches Personal benötigen, muss das Parlament zustimmen.
Sparen beim Bundespersonal und bei der Vergabe von Aufträgen an Externe forderten bürgerliche Parlamentsmitglieder wiederholt mit Vorstössen. Mit dem Entlastungspaket 27 sind zudem Kürzungen bei Löhnen und Anstellungsbedingungen beim Bund geplant.