Noten für den Bundesrat Beat Jans stürzt im Bundesrats-Ranking ab – Keller-Sutter neu ganz oben

misc, sda

18.2.2025 - 06:00

Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter Mitte Januar an der Delegiertenversammlung der FDP in Bern.
Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter Mitte Januar an der Delegiertenversammlung der FDP in Bern.
Bild: Keystone

Anders als noch im März 2024 ist Justizminister Beat Jans laut einer aktuellen Umfrage nicht mehr das beliebteste Bundesratsmitglied. Neu führt Bundespräsidentin und Finanzministerin Karin Keller-Sutter die Rangliste an.

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  • Das neue Zufriedenheits-Ranking des Bundesrats wird von Bundespräsidentin und Finanzministerin Karin Keller-Sutter angeführt.
  • Vor einem Jahr war Beat Jans noch der beliebteste Bundesrat.
  • Diesmal reicht es nur für den fünften Platz.

Das Institut Leewas forderte in der am Dienstag publizierten Erhebung im Auftrag von Tamedia und «20 Minuten» die Befragten auf, die Arbeit der Bundesrätinnen und Bundesräte mit Noten von 1 bis 6 zu bewerten.

Jans rutschte dabei mit einer Durchschnittsnote von 3,68 auf Rang 5 ab. Den Spitzenrang belegt neu Keller-Sutter mit einem Wert von 4,08. Die FDP-Bundesrätin konnte damit im Vergleich zur letzten Umfrage zwei Ränge gut machen.

Umweltminister Albert Rösti behauptete sich mit einer Note von 3,84 auf Platz zwei. Dahinter folgen sein Parteikollege Guy Parmelin (3,81) sowie die Ende März abtretende Verteidigungsministerin Viola Amherd (3,71). Beide rückten im Vergleich zur letzten Umfrage einen Rang vor.

Elisabeth Baume-Schneider auf letztem Platz

Hinter Jans auf Rang fünf belegen wie schon vor knapp einem Jahr Aussenminister Ignazio Cassis (3,62) sowie Innenministerin Elisabeth Baume-Schneider (3,40) die Plätze sechs und sieben.

Bei der Umfrage handelt es sich um eine Zusatzauswertung zur Nachbefragung von Tamedia und «20 Minuten» anlässlich der Eidgenössischen Abstimmung am 9. Februar. Vom 6. bis 9. Februar nahmen 16'711 Personen aus der ganzen Schweiz online daran teil. Leewas gewichtete die Antworten danach so, dass die Ergebnisse repräsentativ sind. Der statistische Fehlerbereich liegt bei +/-2 Prozentpunkten.

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