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Der geplante G7-Gipfel in Genf ruft viele Krtiker*innen hervor.
Archivbild: sda
Die Polizei ist im Vorfeld des G7-Gipfels in Genf erneut mit Aktivist*innen aneinandergeraten. Deren für den Freitagabend geplante Versammlung war vom Staatsrat nicht genehmigt worden.
Anti-G7-Aktivist*innen haben am Freitagabend in Genf Katz und Maus mit der Polizei gespielt. Rund 20 von ihnen wurden festgenommen, nachdem sie in eine Polizeisperre geraten waren.
«Befreit uns», skandierten die Demonstrant*innen. Zuvor hatten sich zwischen 100 und 150 von ihnen auf der Place des Grottes zu einer sogenannten Critical-Mass-Velotour versammelt.
Die Polizei durchkämmte das Viertel und kontrollierte die Ausweise aller Velofahrer*innen, die das Gebiet verliessen. Das Ziel der Teilnehmer*innen war es, sich zunächst zu zerstreuen, um sich dann wieder zu versammeln, die Mont-Blanc-Brücke zu überqueren und durch die unteren Stadtteile zu radeln.
Dabei handelt es sich um diejenigen Teile der Stadt, durch die die Demonstranten am Sonntag während der grossen Demonstration gegen den G7-Gipfel in Evian gerne gefahren wären.
Etwa 40 Velofahrer*innen verlangsamten den Verkehr und fuhren an den nun verbarrikadierten Luxusgeschäften vorbei. «No No No G7» und «Befreit Palästina», riefen sie.
Der Genfer Staatsrat hatte während des G7-Gipfels nur die grosse Demonstration am Sonntag am rechten Ufer genehmigt. Alle anderen Demonstrationszüge, die nicht vor dem 3. Juni ordnungsgemäss angemeldet worden waren, einschliesslich der Critical Mass am Freitagabend, waren verboten.