Nach Brand in Kerzers FR «Ein Teil unserer Familie» – Postauto-CEO trauert um toten Busfahrer

Sven Ziegler

12.3.2026

Postauto-Brand in Kerzers

Postauto-Brand in Kerzers

Bei einem Brand in einem Postauto in Kerzers FR sind am Dienstagabend sechs Menschen gestorben. Die Ermittlungen zur Ursache laufen.

11.03.2026

Nach dem tödlichen Brand eines Postautos in Kerzers meldet sich nun auch die Unternehmensleitung zu Wort. Postauto-CEO Stefan Regli würdigt den verstorbenen Busfahrer als «geschätzten Kollegen» und spricht den Angehörigen sein Beileid aus.

Sven Ziegler

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Beim Brand eines Postautos in Kerzers FR kamen sechs Menschen ums Leben, darunter der Busfahrer.
  • Postauto-CEO Stefan Regli würdigt den 63-jährigen Fahrer in einem Linkedin-Beitrag als «geschätzten Kollegen».
  • Die Behörden gehen davon aus, dass ein Mann den Brand mutwillig gelegt hat.
  • Videos zeigen, wie die Feuerwehr den Brand löscht.
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Nach dem tragischen Brand eines Postautos in Kerzers FR, bei dem sechs Menschen ums Leben kamen, hat sich nun auch die Führung der Postauto AG öffentlich geäussert.

Der CEO des Unternehmens, Stefan Regli, verabschiedete sich in einem Beitrag auf Linkedin vom verstorbenen Busfahrer. Der 63-jährige Mann portugiesischer Herkunft sei «ein geschätzter Kollege und Teil der Postauto-Familie» gewesen, schreibt Regli.

Stefan Regli, CEO von Postauto. (Archivbild)
Stefan Regli, CEO von Postauto. (Archivbild)
KEYSTONE

Der Unternehmenschef spricht den Angehörigen im Namen der Postauto AG sein Beileid aus. «Unsere Gedanken sind bei der Familie, der wir in dieser schweren Zeit nahe stehen und unsere Unterstützung zusichern.»

«Unfassbarer Vorfall»

Der Brand habe nicht nur Menschenleben gefordert, sondern auch das Unternehmen tief getroffen, schreibt Regli weiter.

«Dieser unfassbare Vorfall hat nicht nur Menschenleben gefordert und Verletzte hinterlassen, sondern auch uns als Organisation tief getroffen.»

Die Postauto AG stehe zudem in engem Kontakt mit den Ermittlungsbehörden und unterstütze die vollständige Aufklärung des Vorfalls.

Beim Brand des Postautos kamen insgesamt sechs Menschen ums Leben. Neben dem Busfahrer starben zwei Frauen im Alter von 26 und 39 Jahren sowie zwei Männer im Alter von 16 und 29 Jahren, die alle aus der Region stammen.

Unter den Opfern befindet sich auch eine Moderatorin beim Radiosender Energy Bern.

Polizei geht von Brandstiftung aus

Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass der Brand mutwillig gelegt wurde.

Beim mutmasslichen Täter handelt es sich laut Behörden um einen etwa 60-jährigen Schweizer, der im Kanton Bern wohnhaft war. Die Staatsanwaltschaft beschrieb den Mann als «randständig».

Generalstaatsanwalt Raphaël Bourquin sagte an einer Medienkonferenz, der Mann habe am Rand der Gesellschaft gelebt und sei als psychisch auffällig beschrieben worden.

Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Brandes dauern weiterhin an.

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