Simpel
Baume als Sozialistin weiss nichts Besseres, als den Leuten ans Portemonnaie zu gehen. Was hat ihre eigene Partei auch Anderes im Kopf? Konstruktiv zu sein liegt dieser Partei sowieso nicht, was schon Berset bewies, als er die Selbstbehalte für Medikamente nach oben anhob. Die SP allein und zuvorderst ex-BR Dreyfus hat diese Misere zu verantworten. Lasst endlich die Gewinne aus den Zusatzversicherungen der jeweiligen Krankenkasse zur Quersubventionierung der oblig. Grundversicherung wieder zu und friert die Arzttarife im ambulanten Bereich wieder ein, wie in den 90--er Jahren. Dass durch Erhöhungen der Franchise Prämien eingespart werden, ist Unfug, dies zu behaupten. Baume: zurücktreten!
Rugeli
Man kann natürlich die Franchise automatisch an die steigenden Gesundheitskosten anpassen. Oder man könnte sich fragen, ob sich die Gesundheitskosten senken liessen, wenn Versicherungen nicht jeden Quatsch von Globuli bis Abnehmnspritzen bezahlen würden ...
Diego-de-la-Vega
Immer dasselbe: Statt endlich bei Kassen, Spitälern, Pharma und Verwaltung anzusetzen, greift man wieder den Patienten ins Portemonnaie. Wer krank ist, älter wird oder chronisch etwas hat, soll einfach noch mehr selber zahlen. Für neue Belastungen findet Bern immer einen Mechanismus, für echte Entlastung fast nie. Die Mindestfranchise zu erhöhen, löst das Kostenproblem nicht, es verschiebt es nur nach unten auf jene, die sich am wenigsten wehren können. So verliert der Mittelstand Monat für Monat mehr.
Diego-de-la-Vega
Unglaublich, als wäre die Hauptaufgabe des Bundesrats nur noch, dem Volk immer mehr aus der Tasche zu ziehen. Für höhere Franchisen, neue Gebühren und zusätzliche Belastungen findet Bern ständig Ideen, aber bei echter Entlastung herrscht Flaute. Wer mehrere Hunderttausend Franken Lohn bezieht, spürt natürlich nicht, was solche Entscheide für normale Familien, Rentner und Kranke bedeuten. Genau das macht diese Politik so arrogant. Am Ende bleibt dem Bürger immer weniger, während man in Bern weiter verteilt, verwaltet und kassiert. Wenn das so weitergeht, kann man den Lohn bald direkt behalten und dem Volk Essensbons geben.
Dackeli
Diego-de-la-Vega Sehr gut geschrieben. Die Kleinen sind a.A., die Grossverdiener (auch unser geschätzter haha Bundesrat) die lachen sich doch tot über die Sorgen der
Bürger - Schande.
Chupennich10
Eine Linke wie aus dem Buche. Nur Erfahrung im Beamtentum aber keine Bürgerpraxis, Entscheidungs-phantasie und -Kreativität. Wenn's Geld braucht, sofort das Volk rupfen statt sich Gedanken machen zum Einsparen der Versicherungsleistungen, Medikamentenpreise, Leistungskatalog.
Kiockieti36
Chupennich10 Einfach nur kurz zur Erinnerung:
Der Vorstoss stammt von Ständerätin Esther Friedli SVP ..... und diese Partei kümmert sich ja vorbildlich für die kleinen Bürger ..ð¤
Diego-de-la-Vega
Als ob kranke Menschen aus Spass zum Arzt gehen würden. Genau solche Aussagen sind beleidigend. Wenn der Bundesrat von â¹Eigenverantwortung⺠und â¹Anreiz zur Zurückhaltung⺠spricht, behandelt er die Bevölkerung, als müsste man sie wie Kinder erziehen. Dabei geht es um Schmerzen, Krankheit und Menschen, die schon heute jeden Franken zweimal umdrehen müssen. Gespart wird wieder bei denen, die sich am wenigsten wehren können. Unsere Bundesräte vertreten gefühlt ständig Europa und fremde Interessen. Wann haben sie zuletzt spürbar etwas für die Schweizer Bevölkerung gespart oder verbessert?
Peti
Wenn der Bundesrat und Teile des Parlamentes nicht bei den wirklichen Kostentreiber sparen kann probiert man es bei den kleinen Bürgern. Es gäbe im Gesundheitswesen sehr viel Bereiche zum Sparen, nur nicht beim Pflegepersonal sonder eine Stufe höher.
Franziskus
Ideen von Politikern die Ihren hohen Lohn vom Steuerzahler bezahlt bekommen, aber nicht den Magen haben den echten Profiteuren wirklich auf die Füsse zu treten. Zu stark ist halt die Politik mit dem Filz in der Wandelhalle in Bern verbandelt.
Ausserdem wäre es nebst einer Einheitskasse auch an der Zeit eine Einkommensabhängige Krankenkassenprämie einzuführen und die masslos überbordende Bürokratie im Gesundheitswesen abzuschaffen.
Ausser viel Bla,bla,bla geht ja seit bald Jahrzehnten nicht wirklich etwas brauchbares in dieser Thematik.
Bohnenstange
Franziskus Genau so ist es - leider! ð
hypocritica
Der Bundesrat zeigt erneut Sinn für pragmatische Politik: Anstatt sich in komplizierten Reformdebatten über die Ursachen der steigenden Gesundheitskosten zu verlieren, wird die Mindestfranchise erhöht. Das ist klar, effizient und für die Versicherten unmittelbar spürbar.
Epos
hypocritica Eine rabiate Erhöhung um 25% wäre wie gröblich fahrlässig.
Sehr, sehr schlimm wäre aber, dass die Höhe der Franchise automatisch dem Landesindex der Konsumentenpreise angepasst werden sollte. Sowas wäre dann ganz, ganz grober Unfug.
zueribernzueri
Es soll sich mal jeder das Gesunheitssystem im Kanton Jura ansehen,
aber vor Ort.
Sehr hohe Krankenkassenprämien und fast keine Ãrzte mehr vor Ort oder solche die noch registriert sind aber nur wenig oder nicht mehr arbeiten.
Ein Spital das seit Jahrzehnten am Limit läuft und Patienten in andere Kantone abschiebt weil es vor Ort an so vielem fehlt.
Für Schweizerverhältnisse unerhört.
Tutta_Maka
Ich bin immer wieder überrascht über die innovativen Lösungsansätze, die die Politik herbeiführt. Das System Krankenkasse ist und bleibt ein Fass ohne Boden, ein Selbstbedienungsladen, und eigentlich gibt es keinerlei Interesse, das System zu verändern. Entsprechend wählt man den Weg des geringsten Widerstandes, indem das Volk zur Kasse gebeten wird und die Schwachen noch mehr geschwächt werden. Solange das Mindset «Not invented here is not good enough» herrscht, wird sich nichts am bestehenden Regelmechanismus ändern. Seit Jahrzehnten wird geschaut, wie eine Kostendämpfung erreicht werden könnte. Etliche Versuche von Altbundesrat Alain Berset wurden versenkt, warum wohl?
Stealth
Tutta_Maka Bravo! Besser kann man es nicht mehr beschreiben. Bis Dato habe ich immer gehofft , dass die Politik halbwegs vernünftige Entscheide fällt. Miitlerweilen ist die Hoffnung schon sehr am verblassen. Doesmal sind es aber nicht die Politiker die zum BIP nichts beitragen und darum ist es besonders störend
Fraubi1
Setzt doch auch mal bei den Ãrzten und ihren ungeprüften Fehldiagnosen an. Meine 1. Migräne bekam ich mit 12. Wurde starke Migränikerin, viele Anfälle mit Aura pro Monat. Mit 60 J. kam ein neues Symptom dazu: Ein Blitzen im rechten Auge aufgrund einer altersbedingten Glaskörperablösung. Da schreibt doch die Neurologin im Bericht: "Erstmaliges Auftreten von Migräne mit Aura." !!! Sie hat weder meine Akten eingesehen, noch mir zugehört! Unfassbar! Ãrzte sollten nach Erfolg bezahlt werden und ausreichend deutsch können. Könnte viele weitere Beispiele nennen. Mir hilft übrigens eine eher unkonventionelle Schmerztherapie eines kompetenten, mutigen Arztes. Danke an solche Ãrzte! Nein zur Erhöhung!
Bluenews-Leser_26
Aeltere Versicherungsnehmer waren auch mal jung
und brauchten demzufolge wohl weniger ärztliche
Betreuung. Kommt man in die Jahre, mit den einen oder anderen Gebresten, bietet die Aerzteschaft die
Patienten zu häufigeren "Kontroll-Untersuchen" und
z.T. Ueberweisungen auf! Es liegt meistens nicht an den Patienten sich ohne Not in eine Arztpraxis zu begeben oder teure Medikamente zu schlucken.
Jährliche Prämienerhöhungen triff alle, jung und alt!
Das sollte genügen!
Hanno
Bluenews-Leser_26 Als die älteren Verischerungsnehmer jung waren, gab es viel mehr weniger Ansprüche an das Gesundheitswesen. Wieso sieht man auf älteren Abbildungen (ich meine die 50ger und vorher) viel weniger Uebergewichtige?
Hanno
Bluenews-Leser_26 Mal das US Gesundheitssystem studieren und dann wieder zufrieden sein. Selber kann man auch viel für seine Gesundheit tun. Nicht jede Krankheit ist "Schicksal".
Dumeufle9
Manchmal scheint mir,als ob die SVP die Alten am liebsten ganz "abschaffen"möchten !
Die "bringen" ja nichts mehr,und sind für die Jüngeren nur eine unbequeme Last !
Hanno
Solange das Volk immer noch mehr vom Bund verlangt, muss man auch bereit sein dafür zu bezahlen. Vollkasko ist nicht gratis.
alfredinho13
Hanno richtig!
Bantiger
unheimliche lösungsansätze die da wieder im anmarsch sind. von den steuerlichen belastungen für rentner und rentnerinnen spricht man gar nicht. es ist nun an der zeit um mit der abstimmung vor das volk zu gehen und zwar mit der einheitskasse für die ganze schweiz.und dem verbot der kassen als sponsoren auf zu treten.
Theo2077
Was viele gar nicht merken, auf jeder Krankenkassenprämie verdient der Bund mit den 5 % Stempelsteuer mit - jetzt soll zuerst mal diese Steuer abgeschafft werden. Für Opernhäuser und Kampfjets hat es genug Geld, also müsste auch genug Geld für die Krankenkasse da sein. Erstmal die Einheitskasse einführen und die Werbung der Kassen verbieten, bevor wieder aufgeschlagen wird!
Dumeufle9
Krankenkassen wurden mit der Absicht gegründet,einen möglichst hohen Gewinn zu erwirtschaften (warum gibt es denn soviele )
Und nicht für die Kranken.
Raucher1
Alle vom Staad Eingeführten Rechnungen sollten wie die Steuern nach Einkommen .
Ja ich weiss , Radio u TV Hören und Sehen tut ein Reicher und Armmer
Der unterschid ifur mich ist . Ich habbe als Pansioner 36000 Fr Jahres einkomme muss aber Gleich viel Bezahlen wie der mit 100000Fr Einkommen.
Bei denn Steuern Geht es die Solidarity
Obwohl mann die gleiche Ivrastucktur benuzt !