Schweres GewaltdeliktMann in Baden AG niedergestochen – Grossfahndung nach Täter läuft
Sven Ziegler
30.11.2025
Die Polizei rückte am Samstagabend aus.
KEYSTONE
In der Innenstadt von Baden AG ist am Samstagabend ein 26-jähriger Mann mit einem Messer schwer verletzt worden. Die Polizei rückte mit einem Grossaufgebot aus und sucht weiterhin nach dem flüchtigen Täter.
Redaktion blue News
30.11.2025, 10:07
Sven Ziegler
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
In Baden AG wurde am Samstagabend ein 26-jähriger Afghane mit einer Stichverletzung aufgefunden.
Die Polizei und mehrere Regionalpatrouillen suchten sofort nach dem Täter, bislang ohne Erfolg.
Die Staatsanwaltschaft Baden hat eine Strafuntersuchung eröffnet; Hintergründe sind noch unklar.
Ein schweres Gewaltverbrechen hat am Samstagabend die Stadt Baden erschüttert. Kurz vor 21 Uhr ging bei der Notrufzentrale die Meldung über eine schwer verletzte Person beim Schlossbergplatz ein. Als die ersten Patrouillen der Kantonspolizei Aargau eintrafen, fanden sie einen bewusstlosen Mann vor, der eine Stichverletzung erlitten hatte.
Der 26-Jährige – ein afghanischer Staatsangehöriger – war nicht ansprechbar. Sanitäter stabilisierten ihn vor Ort und brachten ihn anschliessend in kritischem Zustand ins Spital.
Mehrere Augenzeugen berichten, dass es kurz zuvor zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen gekommen sei. Im Verlauf dieser Streiterei soll der Mann niedergestochen worden sein. Offiziell bestätigt ist dieser Ablauf bislang nicht, die Ermittler prüfen entsprechende Hinweise.
Staatsanwaltschaft ermittelt
Die Kantonspolizei rückte mit zahlreichen Einsatzkräften an, unterstützt von Regionalpolizeien der Umgebung. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung fehlt vom Täter bislang jede Spur.
Noch am Abend sperrten die Behörden Teile der Innenstadt grossräumig ab und sicherten Spuren. Welche Hintergründe zur Tat führten, ist weiterhin Gegenstand der Abklärungen.
Die Staatsanwaltschaft Baden hat eine Strafuntersuchung eröffnet und koordiniert die laufenden Ermittlungen. Weitere Angaben zu möglichen Tatverdächtigen oder Motiven machten die Behörden bislang nicht.