30 statt 36 Martin Pfister will weniger F-35-Kampfjets kaufen – zumindest vorerst

Lea Oetiker

23.11.2025

Der F-35-Kampfjet (vorne).
Der F-35-Kampfjet (vorne).
sda

Verteidigungsminister Pfister will den Kauf von 36 F-35-Kampfjets auf 30 reduzieren, um das Kostendach von sechs Milliarden Franken nicht zu überschreiten.

Lea Oetiker

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  • Verteidigungsminister Pfister plant, vorerst nur 30 statt 36 F-35-Kampfjets zu kaufen, um das Kostendach von sechs Milliarden Franken einzuhalten.
  • Ein kompletter Verzicht auf die restlichen Jets ist derzeit nicht vorgesehen.
  • Seine Strategie basiert auf den Ergebnissen einer Arbeitsgruppe, die angesichts der von den USA geforderten Mehrkosten eingesetzt wurde.

Verteidigungsminister Martin Pfister will nach Angaben von «SonntagsBlick» vorerst 30 statt 36 F-35-Kampfjets kaufen. So will er das von der Stimmbevölkerung genehmigte Kostendach von sechs Milliarden Franken einhalten.

Ein endgültiger Verzicht auf die restlichen Maschinen sei das jedoch nicht, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mehrere Quellen aus der Bundesverwaltung. In einer späteren Phase wolle Pfister die Möglichkeit offenhalten, bis zu zehn weitere F-35 zu erwerben. Über das weitere Vorgehen beim Jet-Kauf werde der Bundesrat demnächst entscheiden.

Nachdem die USA für die 36 Kampfjets Mehrkosten zwischen 750 Millionen und 1,3 Milliarden Franken verlangten und den ursprünglich fix vereinbarten Preis von sechs Milliarden Franken infrage stellten, setzte Pfister im Sommer eine Arbeitsgruppe ein. Deren Ergebnisse bilden nun die Grundlage für seine weitere Strategie.