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Stoffe könnten in Umwelt gelangt sein

Massives Leck in der Badi Kandersteg entdeckt – pro Tag verschwinden 100'000 Liter

Wer in die Badi möchte, muss sich in Kandersteg noch gedulden. Die Anlage bleibt bis auf Weiteres geschlossen. (Symbolbild)

Wer in die Badi möchte, muss sich in Kandersteg noch gedulden. Die Anlage bleibt bis auf Weiteres geschlossen. (Symbolbild)

Foto: sda

In der Badi Kandersteg BE ist ein massives Leck entdeckt worden. Pro Tag fliessen rund 100'000 Liter aufbereitetes Chlorwasser ab – wohin, ist allerdings unklar.

Gianluca Reucher

Gianluca Reucher

10.06.2026, 19:21

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Die Badi Kandersteg BE verliert pro Tag rund 100'000 Liter Wasser, wie die Gemeinde mitteilt.
  • Das Wasser wurde bereits erwärmt und mit Chlor sowie weiteren Aufbereitungschemikalien behandelt.
  • Es ist bislang nicht bekannt, wohin das Wasser abgeflossen ist. Stoffe könnten womöglich in die Umwelt gelangt sein.
  • Die ursprünglich geplante Eröffnung der Anlage am 20. Mai muss bis auf Weiteres verschoben werden.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Eigentlich hätte die Badi Kandersteg bereits am 20. Mai ihre Tore öffnen sollen. Nachdem bei den Vorbereitungen für die Saison 2026 allerdings ein enormer Wasserverlust festgestellt wurde, muss die Eröffnung bis auf Weiteres verschoben werden.

Wie die Gemeinde Kandersteg mitteilt, fliessen pro Tag rund 100'000 Liter aus der Badi ab. Laut einer Rechnung der «Berner Zeitung» würde diese Menge bedeuten, dass innerhalb von zehn Tagen das gesamte Wasservolumen der Anlage verloren wäre.

Aufbereitetes Chlorwasser könnte in die Umwelt gelangt sein

Was der Gemeinde ausserdem Sorgen bereitet: Das austretende Wasser wurde bereits erwärmt und mit Chlor sowie weiteren Aufbereitungschemikalien behandelt. Und: Es ist bislang nicht bekannt, wohin das Wasser abgeflossen ist.

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Untersuchungen zufolge, sei das Wasser nicht in die Kanalisation geflossen. Die Gemeinde weist deshalb darauf hin, dass die enthaltenen Stoffe womöglich unkontrolliert in die Umwelt gelangt sein könnten.

Es werde mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet. Wann die Badi geöffnet werden kann, ist unklar.


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