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Wer in die Badi möchte, muss sich in Kandersteg noch gedulden. Die Anlage bleibt bis auf Weiteres geschlossen. (Symbolbild)
Foto: sda
In der Badi Kandersteg BE ist ein massives Leck entdeckt worden. Pro Tag fliessen rund 100'000 Liter aufbereitetes Chlorwasser ab – wohin, ist allerdings unklar.
Eigentlich hätte die Badi Kandersteg bereits am 20. Mai ihre Tore öffnen sollen. Nachdem bei den Vorbereitungen für die Saison 2026 allerdings ein enormer Wasserverlust festgestellt wurde, muss die Eröffnung bis auf Weiteres verschoben werden.
Wie die Gemeinde Kandersteg mitteilt, fliessen pro Tag rund 100'000 Liter aus der Badi ab. Laut einer Rechnung der «Berner Zeitung» würde diese Menge bedeuten, dass innerhalb von zehn Tagen das gesamte Wasservolumen der Anlage verloren wäre.
Was der Gemeinde ausserdem Sorgen bereitet: Das austretende Wasser wurde bereits erwärmt und mit Chlor sowie weiteren Aufbereitungschemikalien behandelt. Und: Es ist bislang nicht bekannt, wohin das Wasser abgeflossen ist.
Untersuchungen zufolge, sei das Wasser nicht in die Kanalisation geflossen. Die Gemeinde weist deshalb darauf hin, dass die enthaltenen Stoffe womöglich unkontrolliert in die Umwelt gelangt sein könnten.
Es werde mit Hochdruck an einer Lösung gearbeitet. Wann die Badi geöffnet werden kann, ist unklar.