Mehrere Personen nach Unfall in Mythen Center Schwyz verletzt

twei/SDA

20.11.2021

Der 73-jährige Velofahrer musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. (Symbolbild)
Um die Verletzten im Mythen Center Schywz zu vesorgen, rückte Angehörige des Rettungsdienstes an. (Symbolbild)
Bild: Keystone/Martin Ruetschi

Im Einkaufszentrum Mythen Center Schwyz in Ibach ist am Samstagnachmittag ein Teil von der Decke gefallen und auf die Besucherinnen und Besucher gestürzt. Dabei wurden mindestens sechs Personen verletzt, eine davon schwer.

twei/SDA

20.11.2021

Im Mythen Center Schwyz in Ibach SZ kam es am Samstag zu einem tragischen Zwischenfall mit mindestens sechs Verletzten. Wie der «bote.ch» berichtet, haben sich offenbar Teile der Weihnachtsdekoration gelöst und stürzten auf den Boden.

Die Kantonspolizei Schwyz bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine entsprechende Meldung des «Boten der Urschweiz». Die Meldung über den Unfall sei um 14.15 Uhr eingegangen, sagte Polizeisprecher Florian Grossmann auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das Gebäude sei sicherheitshalber evakuiert worden, hiess es in einer Mitteilung auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Eine Person mit Helikopter in Spital geflogen

Gemäss den Angaben fiel die Weihnachtsdekoration aus rund zehn Metern Höhe in die Tiefe. Zwei Frauen im Alter von 23 und 26 Jahren seien dabei erheblich verletzt worden. Vier weitere Frauen im Alter zwischen 17 und 57 Jahren hätten lediglich leichte Verletzungen erlitten.

Die Rettungsdienste hätten die verletzten Frauen an Ort und Stelle erstversorgt. Dann seien sie von der Rega und Rettungsfahrzeugen in umliegende Spitäler eingeliefert worden, hiess es weiter. Um die Personen, welche den Unfall beobachtet oder sich in unmittelbarer Nähe befunden hatten, habe sich ein Care Team gekümmert.

Das Einkaufszentrum sei nach dem Unfall sicherheitshalber evakuiert und für den restlichen Tag geschlossen worden, teilte die Polizei weiter mit. Ermittlungen zum den Gründen und dem Hergang des Unfalls seien im Gang. Insgesamt waren rund 130 Angehörige von verschiedenen Rettungsdiensten, der Rega, der Feuerwehr, der Polizei und des Arbeitsinspektorates des Kantons Schwyz im Einsatz.