Ein Kind setzte den Notruf ab Mutmasslicher Femizid in Birr AG – Mann festgenommen

Oliver Kohlmaier

3.6.2026

In diesem Wohnhaus soll sich die Tat abgespielt haben.
In diesem Wohnhaus soll sich die Tat abgespielt haben.
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In einer Wohnsiedlung in Birr AG ist eine Frau getötet worden. Beim mutmasslichen Täter handelt es sich um ihren Ehemann. Er wurd festgenommen.

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Keystone-SDA, Redaktion blue News

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  • In einer Wohnsiedlung Birr AG ist eine Frau getötet worden. Der mutmassliche Täter wurde festgenommen.
  • Nach Angaben der Polizei wurde der Notruf von einem Kind abgesetzt.
  • Bei der getöteten Frau handelt es sich um eine 36-jährige philippinische Staatsbürgerin, beim mutmasslichen Täter um einen 44-jährigen Schweizer, den Ehemann des Opfers.

In Birr AG war die Polizei am Mittwochnachmittag mit einem Grossaufgebot im Einsatz, wie eine Sprecherin der Kantonspolizei Aargau gegenüber blue News bestätigte: «In einer Wohnung wurde eine Frau leblos aufgefunden.» Demnach wurde die Tat im Rahmen häuslicher Gewalt begangen. Ein Mann sei als mutmasslicher Täter festgenommen worden.

Die Meldung sei am Mittwoch kurz vor 14.00 Uhr bei der Notrufzentrale eingegangen, teilte die Kantonspolizei Aargau am Abend mit. Als die Patrouille bei der Wohnsiedlung in Birr eingetroffen sei, habe sie eine schwer verletzte Frau vorgefunden. Die 36-jährige Philippinin wies Stichwunden auf und war zu dem Zeitpunkt nicht mehr ansprechbar.

Die Frau habe viel Blut verloren. Die alarmierte Ambulanz habe die Reanimationsversuche der Polizei fortgeführt – «doch für das Opfer kam jede Hilfe zu spät». Der mutmassliche Täter, ein 44-jähriger Schweizer, liess sich noch am Tatort widerstandslos festnehmen, wie es weiter hiess.

Zum Zeitpunkt der Tat seien mehrere Kinder in der Wohnung gewesen. Eines von ihnen habe auch den Notruf getätigt. Nach weiteren Angaben werden die Kinder derzeit von Mitarbeitenden der Polizei betreut.

Das Gebiet um den Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Ermittlungen zu den Umständen und zum Motiv wurden aufgenommen, wie es weiter hiess. Die Strafuntersuchung werde durch die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach geführt.