Knapper EntscheidNationalrat will bei regionalem Personenverkehr sparen
SDA
3.12.2025 - 09:57
Der regionale Personenverkehr deckt seine Kosten nur zu 52 Prozent. Die anderen 48 Prozent der Kosten übernehmen Bund und Kantone.
Keystone
Der Nationalrat unterstützt die Sparpläne des Bundesrats beim regionalen Personenverkehr und spricht sich für 3,364 Milliarden Franken zur Abgeltung ungedeckter Kosten aus.
Keystone-SDA
03.12.2025, 09:57
03.12.2025, 10:11
SDA
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Der Nationalrat stimmt den Sparplänen des Bundesrats für den regionalen Personenverkehr zu und genehmigt 3,364 Milliarden Franken – 160 Millionen weniger als der Ständerat.
Eine Mitte-Rechts-Allianz aus SVP, FDP und GLP setzte sich knapp mit 97 zu 94 Stimmen durch.
Der Beschluss kehrt nun zum Ständerat zurück, der ihn im September aufgestockt hatte.
Der Nationalrat unterstützt die Sparpläne des Bundesrats beim regionalen Personenverkehr. Er hat sich für einen Bundesbeitrag von 3,364 Milliarden Franken zur Abgeltung der ungedeckten Kosten ausgesprochen – 160 Millionen Franken weniger als der Ständerat.
Eine Allianz von SVP, FDP und GLP setzte sich am Mittwoch in der grossen Kammer knapp gegen die Mitte, die Grünen und die SP durch, wobei es allerdings Abweichungen in den Fraktionen gab. Mit 97 zu 94 Stimmen bei 5 Enthaltungen setzte sich die Mitte-Rechts-Allianz gegen die Mitte-Links-Allianz durch.
Nach diesem Entscheid geht der Bundesbeschluss über die Abgeltung der Leistungen der Unternehmen des regionalen Personenverkehrs in den Jahren 2026 bis 2028 zurück an den Ständerat. Dieser beschäftigte sich im September damit und stockte den vom Bundesrat beantragten Kredit auf 3,52 Milliarden Franken auf.
Der Bundesrat gab vergangenes Jahr bei der Vorstellung des Entlastungspakets bekannt, er wolle ab 2027 die Beiträge zur Abgeltung ungedeckter Kosten um fünf Prozent senken.
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Der Eintrag in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes soll die Wertschätzung für das Jodeln stärken, heisst es vom Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik, des Roothuus Gonten.
Dabei gibt es auch keine Nachwuchsprobleme. Allein im Eidgenössischen Jodlerverband sind rund 12.000 Aktive und es gibt viele freie Jodlergruppen. Jodeln soll auf Hirten zurückgehen, die sich einst zwischen weit entfernten Bergweiden so verständigt haben sollen.
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