Mitglieder der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats haben sich nicht überrascht gezeigt über die vorerst nicht bestätigten Rücktritte von Armeechef Thomas Süssli und Nachrichtendienst-Direktor Christian Dussey. Sie sehen die Neubesetzung der Schlüsselposten auch positiv.
Gerhard Andrey (Grüne/FR) sagte am Dienstag, es komme «überraschend, aber auch doch nicht». Es sei eine schwierige Situation. Mit dem Departementswechsel habe sich «für die beiden Herren» der Moment ergeben, zurückzutreten.
Es sei nicht von Vorteil, an derart vielen Stellen neue Besetzungen vorzunehmen. Darum stehe man vor grossen Herausforderungen, sagte Andrey weiter. Die Armee habe vom Parlament massiv mehr Mittel gesprochen bekommen. Es brauche darum auch fähige Menschen. Er als Optimist sehe das auch als Chance, vorwärtszugehen.
Das verwundere ihn nicht, und es sei absehbar gewesen, sagte Mauro Tuena (SVP/ZH). Süssli und Dussey zögen die Konsequenzen der letzten Wochen, Monate und Jahre. Es sei wohl der richtige Zeitpunkt für einen Neuanfang, wenn ein neuer Bundesrat komme, denn es seien zwei Schlüsselpositionen.