Nachfolger von Maja RinikerPierre-André Page zum neuen Nationalratspräsidenten gewählt
SDA
1.12.2025 - 15:10
Nationalrat Pierre-André Page
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Der Freiburger SVP-Politiker Pierre-André Page ist zum neuen Präsidenten des Nationalrats gewählt worden. Meisterlandwirt Page erhielt am Montag 173 von 181 gültigen Stimmen und leitetet den Nationalrat als Nachfolger von Maja Riniker (FDP/AG) ein Jahr lang.
Keystone-SDA
01.12.2025, 15:10
01.12.2025, 15:20
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Pierre-André Page wird nach jahrzehntelangem politischen Anlauf neuer Nationalratspräsident und damit höchster Schweizer.
Der 60-Jährige scheiterte früher mehrfach bei nationalen und kantonalen Wahlen, bevor ihm 2015 der Durchbruch gelang.
Page gilt als gut vernetzter Kompromisspolitiker mit starken Wurzeln im Kanton Freiburg – und will sein Amt als Motivation für andere verstanden wissen.
Pierre-André Page steht seit Montag an der Spitze des Nationalrats – ein Amt, das der 60-jährige Freiburger SVP-Politiker trotz langer politischer Karriere nie als selbstverständlich betrachtet hat. Denn Pages Weg ins Bundesparlament war alles andere als gerade. Nachdem er 1991 in den Gemeinderat seines Heimatorts Châtonnaye gewählt wurde und später ins Kantonsparlament nachrückte, folgten zwei Jahrzehnte voller Enttäuschungen: drei erfolglose Anläufe für den Nationalrat und zwei gescheiterte Regierungsratskandidaturen.
Der 65-jährige ist der erste Nationalratspräsident aus dem Kanton Freiburg, seit 2017/18 Mitte-Politiker Dominique de Buman die grosse Kammer leitete. Page kennt sich mit Präsidien aus: Er war von 2002 bis 2006 Gemeindepräsident seines Wohnorts Châtonnaye FR und präsidierte 2009 das Freiburger Kantonsparlament.
Der verheiratete Vater von drei Kindern machte bei den letzten Wahlen von 2023 im Kanton Freiburg das beste Resultat aller Nationalratskandidierenden und sitzt seit Ende 2015 in der grossen Kammer. Die 173 Stimmen, welche er am Montag erhielt, sind ein gutes Resultat.
Der Nationalratspräsident hat jeweils den Vorsitz in der Vereinigten Bundesversammlung, also wenn National- und Ständerat gemeinsam tagen. Oft wird er deshalb als «höchster Schweizer» bezeichnet.
Pages politisches Profil ist stark von seiner regionalen Verwurzelung geprägt. Er kennt die Vereine, die Musikgesellschaften, die Fussballfelder und Stammtische seines Bezirks – und viele Leute kennen ihn. Sein Ruf: jemand, der zuhört, Kompromisse sucht und auch über Parteigrenzen hinweg gut vernetzt ist. Selbst ein wenig Schweizerdeutsch spricht er, weil er seine Lehre im Kanton Solothurn gemacht hat.
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Der Eintrag in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes soll die Wertschätzung für das Jodeln stärken, heisst es vom Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik, des Roothuus Gonten.
Dabei gibt es auch keine Nachwuchsprobleme. Allein im Eidgenössischen Jodlerverband sind rund 12.000 Aktive und es gibt viele freie Jodlergruppen. Jodeln soll auf Hirten zurückgehen, die sich einst zwischen weit entfernten Bergweiden so verständigt haben sollen.
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