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Polizei warnt jetzt vor Kettentrick-Betrügern und falschen Benzin-Bettlern
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Vor allem Senioren betroffen

Polizei warnt jetzt vor Kettentrick-Betrügern und falschen Benzin-Bettlern

Beim sogenannten Kettentrick ersetzen Betrüger wertvollen Schmuck unbemerkt durch billige Duplikate.

Beim sogenannten Kettentrick ersetzen Betrüger wertvollen Schmuck unbemerkt durch billige Duplikate.

Symbolbild: Imago

Betrüger setzen zunehmend auf persönliche Gespräche, um ihre Opfer zu täuschen. Dabei stehlen sie Schmuck oder erschleichen sich Bargeld. Die Kantonspolizei Aargau mahnt zu Vorsicht im Alltag.

Dominik Müller

Dominik Müller

15.07.2026, 09:40•15.07.2026, 09:51

Darum geht’s

  • Die Kantonspolizei Aargau warnt vor einer Zunahme von Kettentrickdiebstählen und Betrugsversuchen durch sogenannte Treibstoff-Bettler.
  • Die Täter täuschen Hilfsbereitschaft oder eine Notlage vor, um Schmuck oder Bargeld zu erlangen.
  • Die Polizei rät, keine Wertsachen herauszugeben, Bargeldforderungen konsequent abzulehnen und verdächtige Vorfälle sofort zu melden.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

«Bei uns sind in den vergangenen Wochen vermehrt Meldungen über sogenannte Kettentrickdiebstähle eingegangen», schreibt die Kantonspolizei Aargau in einer Mitteilung. Gleiches gelte für Personen, die unter dem Vorwand fehlenden Geldes für Treibstoff um Bargeld bitten.

Beim sogenannten Kettentrickdiebstahl sprechen die Täter*innen ihre Opfer unter einem harmlosen Vorwand an. Als Beispiel nennt die Polizei die Bitte um eine Wegauskunft. Besonders häufig betroffen sind demnach ältere Menschen.

Während des Gesprächs wird dann gezielt Körperkontakt gesucht. Sie legen den Betroffenen angeblich als Zeichen des Dankes eine Halskette um oder greifen nach deren Schmuck. Dabei entwenden sie unbemerkt echte Halsketten oder Armbänder und ersetzen diese teilweise durch wertlosen Modeschmuck. Oft bemerken die Betroffenen den Diebstahl erst später, wenn sie wieder zu Hause sind.

    Verhaltensempfehlungen der Kantonspolizei

  • Von unbekannten Personen keinen Schmuck anlegen lassen und den eigenen Schmuck niemals aus der Hand geben.
  • Aufdringliche Personen laut und bestimmt zurückweisen. Andere Personen auf die Situation aufmerksam machen.
  • Gespräche abbrechen, wenn eine Situation unangenehm erscheint, und sich entfernen.
  • Wertvollen Schmuck möglichst verdeckt unter der Kleidung tragen.

Vorsicht vor Treibstoff-Bettlern

Eine weitere derzeit verbreitete Betrugsmasche seien sogenannte Treibstoff-Bettler. Sie sprechen gemäss Kapo gezielt Passanten und Autofahrerinnen auf Parkplätzen, bei Tankstellen oder entlang von Hauptverkehrsachsen an.

Unter dem Vorwand, kein Geld für Treibstoff zu haben, bitten sie um Bargeld. Als angebliche Gegenleistung bieten sie häufig Schmuck an, der sich später als wertlos erweist. Zudem versuchen sie gemäss Mitteilung mit erfundenen Notlagen oder emotionalen Geschichten, ihre Opfer zu einer Geldzahlung zu bewegen.

    Verhaltensempfehlungen der Kantonspolizei

  • Unbekannten Personen kein Bargeld geben.
  • Sich nicht durch angebliche Notlagen oder vermeintlich wertvolle Schmuckstücke unter Druck setzen lassen.
  • Entsprechende Angebote konsequent ablehnen.
  • Wachsam bleiben und verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei über den Notruf 117 melden.

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