blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
10-Millionen-Initiative: Wie auf Polymarket eine halbe Million Franken verwettet wurde
StartseiteChevron rechtsNewsChevron rechtsSchweiz

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Meistgelesen

1Rolf Fringer redet nach Platzverweis gegen Embolo Klartext
2«Wir haben gegen den Schiedsrichter und den VAR gespielt»
3Im August wird es dunkel – das musst du zur kommenden Sonnenfinsternis wissen
4Bis zu 900 Kobras entkommen – jetzt schwimmen sie durchs Hochwasser
5Jetzt meiden Zermatter Bergführer das Matterhorn

14'700 Franken Gewinn

So kassierten Spekulanten beim SVP-Nein ab

Wer auf ein Nein zur 10-Millionen-Initiative setzte, konnte auf gesperrten Wettplattformen abkassieren.

Wer auf ein Nein zur 10-Millionen-Initiative setzte, konnte auf gesperrten Wettplattformen abkassieren.

Bild: Keystone

Auf der Wettplattform Polymarket haben Nutzer mit dem Scheitern der 10-Millionen-Initiative Geld verdient. Laut Plattform spekulierten User mit über einer halben Million Franken auf den Ausgang der Abstimmung.

Petar Marjanović

Petar Marjanović

16.06.2026, 04:30

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Über 200 Personen wetteten auf der in der Schweiz gesperrten Plattform Polymarket rund eine halbe Million Franken auf den Ausgang der 10-Millionen-Initiative, die an der Urne scheiterte.
  • Die Mehrheit setzte auf ein Nein und konnte teils vierstellige Gewinne einstreichen, während einzelne Ja-Wettende über 9000 Franken verloren.
  • Rechtlich bewegen sich die Wettenden in einer Grauzone: Strafbar ist die Teilnahme trotz Sperre nicht, doch es besteht keinerlei Rechtsschutz bei Verlusten, und Gewinne könnten steuerlich zum Problem werden.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Die 10-Millionen-Initiative ist an der Urne gescheitert. Das Ergebnis wurde zwar von den allermeisten Beobachterinnen und Beobachtern so erwartet. Dennoch versuchte eine kleine Gruppe von über 200 Personen im Internet ein Geschäft mit der Volksabstimmung zu machen.

Teaser image

Alle Resultate in der Übersicht

So hat deine Gemeinde abgestimmt

Das zeigt ein Blick auf die zweifelhafte Wettplattform Polymarket. Sie steht in der Schweiz auf der Sperrliste der interkantonalen Geldspielaufsicht Gespa, der Zugriff wird entsprechend blockiert. Wer dank technischen Tricks dennoch draufkam, konnte mit zum Teil beträchtlichem Einsatz auf ein Ja oder Nein zur Volksabstimmung wetten.

Die Daten der Wettplattform zeigen, dass insgesamt rund eine halbe Million Franken auf ein Ja oder ein Nein gesetzt wurde. Die Mehrheit der Spekulanten lag zwar auf der richtigen Seite und wettete auf ein Nein. Ein kleiner Teil hoffte aber, mit wenig Einsatz auf ein Ja viel Geld machen zu können.

Bis zuletzt lagen die Chancen für ein Ja zur SVP-Initiative laut Polymarket-Usern bei 30 bis 40 Prozent. Wer bis am Sonntag noch auf ein Ja hoffte, verlor viel Geld.

Bis zuletzt lagen die Chancen für ein Ja zur SVP-Initiative laut Polymarket-Usern bei 30 bis 40 Prozent. Wer bis am Sonntag noch auf ein Ja hoffte, verlor viel Geld.

blue News

Jene, die mit der Wette auf ein Nein Glück hatten, konnten sich freuen: Den grössten ausgewiesenen Gewinn von rund 14'700 Franken strich Nutzer «DonaldinhoTrumpito» ein. Für «CloudCactus» gab es einen Gewinn von rund 3800 Franken. Mehrere weitere Konten verzeichnen Gewinne im vierstelligen Bereich. Einige SVP-nahen Optimisten verloren hingegen über 9000 Franken, weil sie auf ein Ja gehofft hatten.

Die Kommentare nach dem Resultat fielen entsprechend knapp aus: «Merci für die gratis 600 US-Dollar», schrieb ein Nutzer, der «richtig» getippt hat. Ein anderer kommentierte, dass der Gewinn für ihn das «einfachste Geld of all Time» gewesen sei.

Prognosemärkte können missbraucht werden

Was klingt wie ein harmloses Spiel mit Wahrscheinlichkeiten, ist nicht unumstritten. Denn auf solchen Prognosemärkten gilt: Wer genug Kapital hat, kann nicht nur auf Ereignisse wetten – er kann sie theoretisch auch beeinflussen. Wer über Insiderinformationen verfügt, hat einen strukturellen Vorteil gegenüber dem Rest. 

Diese Gefahren interessierten die Wettenden kaum. Vor der Abstimmung riefen Befürworter der Initiative auf Polymarket zum Einstieg auf. Gegner verspotteten die «Ja-Holders» – jene, die trotz klarer Umfragewerte auf ein Ja und damit auf die höhere Quote hofften, und sprachen offen von «Free Money». Dass die Schweizer Stimmbevölkerung dabei als Renditemaschine für eine ausländische Plattform dient, störte in der Kommentarfunktion niemanden.

Rechtlich bewegen sich die Wettenden in einer Grauzone: Strafbar macht sich laut Behördenangaben nicht, wer trotz Sperre auf Polymarket oder der Konkurrenzplattform Kalshi wettet. Wer verliert, geniesst aber auch keinerlei Schutz. Kein Schweizer Gericht wird sich für verlorene Einsätze auf gesperrten Plattformen zuständig erklären.

Und wer grössere Gewinne einfährt, dürfte sich früher oder später mit einer weiteren Frage beschäftigen müssen: Wie man einen plötzlichen Vermögensanstieg gegenüber der Steuerbehörde erklärt.


Video zur Abstimmung

00:39

Grüne feiern mit Bürgerlichen – und stellen Forderungen

Die Zuger Nationalrätin Manuela Weichelt (Grüne) feiert den Abstimmungssieg auf der Grossen Schanze mit dem bürgerlichen Nein-Komitee. Sie fordert als Konsequenz aus dem knappen Ergebnis unter anderem die Abschaffung der Pauschalbesteuerung.

Mehr zum Thema

Hitze verändert Alpinismus
Hitze verändert Alpinismus

Jetzt meiden Zermatter Bergführer das Matterhorn

Ermittlungen eingeleitet
Ermittlungen eingeleitet

Drohnenformation hatte offenbar ABC-Labor Spiez im Visier

Bund schreibt Gelder ab
Bund schreibt Gelder ab

AHV zahlte 40 Millionen Franken zu viel ins Ausland

19
Getarnt als Familienfest
Getarnt als Familienfest

Geheimes Neonazi-Treffen in der Schweiz in letzter Minute verhindert