Zwischenfall in Obersaxen GR Postauto bleibt im Schnee stecken – Skifahrer laufen zehn Kilometer ins Tal

Dominik Müller

24.2.2026

Winterliche Verhältnisse hinderten ein Postauto in Obersaxen an der Weiterfahrt.
Winterliche Verhältnisse hinderten ein Postauto in Obersaxen an der Weiterfahrt.
Symbolbild: Keystone

In Obersaxen GR ist am Samstag ein Postauto im Schnee steckengeblieben. Manche Skifahrer machten sich zu Fuss auf den zehn Kilometer langen Weg ins Tal.

Dominik Müller

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  • Ein Postauto blieb am Samstag zwischen Obersaxen und Ilanz im Neuschnee stecken.
  • Rund 25 bis 30 Fahrgäste befanden sich im Bus, einige machten sich zu Fuss auf den Weg nach Ilanz.
  • Postauto entschuldigte sich, weil die Passagiere nicht darüber informiert wurden, dass bereits 20 Minuten später ein weiteres Fahrzeug auf derselben Strecke gefahren wäre.

Mitten im Schneegestöber ist am Samstagvormittag ein Postauto auf der Strecke zwischen den Bündner Gemeinden Obersaxen und Ilanz steckengeblieben. Der Zwischenfall passierte bei Surcuolm Valata.

Urs Bloch von der Medienstelle Postauto erläutert auf Anfrage der «Südostschweiz» die Hintergründe. Demnach sei das Fahrzeug zunächst ins Rutschen geraten und danach im Neuschnee steckengeblieben. Wegen der ungünstigen Lage habe der Chauffeur keine Schneeketten montieren können und musste Unterstützung aus der Garage anfordern.

Im Bus befanden sich gemäss «20 Minuten», das zuerst über den Vorfall berichtete, rund 25 bis 30 Personen. Viele reagierten demnach verständnisvoll – einige machten sich mit Koffern und Skiern zu Fuss auf den Weg Richtung Ilanz.

20 Minuten später wäre nächster Bus gefahren

Die Kommunikation hatte allerdings Kritik zur Folge. Block nimmt Stellung: «Leider wurden die Fahrgäste nicht darüber informiert, dass 20 Minuten später das nächste Postauto auf dieser Linie eingetroffen wäre, in das sie hätten einsteigen können.» Postauto bedaure dieses Versäumnis und entschuldige sich bei jenen, die losgelaufen seien.

Die rund zehn Kilometer lange Strecke dauert normalerweise mit dem Postauto etwa 20 Minuten. Einen ähnlichen Vorfall in diesem Winter könne er nicht in Erinnerung rufen, so Bloch.