Nach Messerangriff Winterthur Psychiatrie Winterthur lässt Abläufe untersuchen

SDA

29.5.2026 - 07:39

Ein 31-jähriger Islamist verletzte am Mittwoch drei Personen mit einem Messer. Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr (parteilos) sprach von einem «Terrorakt». (Archivbild)
Ein 31-jähriger Islamist verletzte am Mittwoch drei Personen mit einem Messer. Der Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr (parteilos) sprach von einem «Terrorakt». (Archivbild)
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Die Psychiatrie Winterthur hat eine externe Untersuchung in die Wege geleitet. Auslöser ist der Messerangriff am Winterthurer Bahnhof vom Donnerstag. Der Täter war in der Klinik als «nicht selbst- und fremdgefährdend» eingestuft worden.

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Durch die externe Administrativuntersuchung sollen die Abläufe und Zuständigkeiten überprüft werden, die zur Entlassung des Mannes geführt hätten, teilte die Integrierte Psychiatrie Winterthur (ipw) mit. Die ipw sei schockiert und tief betroffen von den Ereignissen. Der Sicherheitsdirektor des Kantons Zürich, Mario Fehr (parteilos), bezeichnete die Einschätzung durch die ipw als «offensichtliche Fehleinschätzung».

Der 31-Jährige hatte sich erst am Montag selber bei der Stadtpolizei Winterthur gemeldet. Diese wies ihn über eine fürsorgerische Unterbringung in die Psychiatrie ein. Am Mittwoch stufte ein Arzt ihn jedoch als «nicht selbst- und fremdgefährdend» ein, so dass der Täter die Klinik verlassen konnte. Am Tag darauf stach er zu.

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