Datenskandal in ZürichJustizdaten im Drogenmilieu gelandet – PUK rügt Regierung scharf
SDA
12.12.2025 - 10:00
Der Zürcher Kantonsrat und PUK-Präsident Benno Scherrer (GLP) kritisierte bei der Präsentation des Schlussberichts den Zürcher Regierungsrat wegen mangelnder Datensicherheit.
Keystone
220 Seiten stark ist der PUK-Bericht zur unsachgemässen Entsorgung sensibler Justizdaten. Die Kritik: Die Zürcher Regierung habe über Jahre hinweg zentrale Prinzipien der Datensicherheit vernachlässigt.
Keystone-SDA
12.12.2025, 10:00
12.12.2025, 11:24
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Die Parlamentarische Untersuchungskommission kritisiert die Zürcher Regierung wegen mangelnder einheitlicher Vorschriften zur Daten- und Informationssicherheit.
Zwischen 2002 und 2014 wurden Datenträger der Justizdirektion unsachgemäss entsorgt, wodurch sensible Informationen in kriminelle Kreise gelangten.
Die Kommission bemängelt fehlende übergreifende Führung und ein Silodenken, das den Vorfall begünstigt habe.
Die Parlamentarische Untersuchungskommission zur Zürcher Datenleck-Affäre wirft der Zürcher Regierung Versäumnisse bei der Daten- und Informationssicherheit vor. Die Kommission hat am Freitag ihren Schlussbericht publiziert.
Die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) Datensicherheit untersuchte während rund zweieinhalb Jahren die Zürcher Datenleck-Affäre. Im Zentrum stand dabei die unsachgemässe Entsorgung von Datenträgern der Justizdirektion in den Jahren 2002 bis 2014.
Auf den Festplatten und USB-Sticks waren teils sensible Informationen, die in der Folge an verschiedene Personen im Zürcher Drogen- und Sexmilieu gelangten.
In ihrem am Freitag publizierten 220-seitigen Schlussbericht kritisierte die PUK, dass die Vorschriften zur Daten- und Informationssicherheit nicht einheitlich gewesen seien. Zudem habe es an Führung über die Direktionen hinweg gemangelt. Dieses «Silodenken» habe den Vorfall in der Justizdirektion begünstigt.
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