UkraineRäte wollen Status S nicht mehr für alle ukrainischen Geflüchteten
gg, sda
2.12.2024 - 19:14
Schutz in der Schweiz sollen neu nur noch Geflüchtete aus der Ukraine erhalten, wenn sie aus russisch besetzten oder umkämpften Gebieten kommen. (Themenbild)
Keystone
Das Parlament will künftig nicht mehr allen Schutzsuchenden aus der Ukraine den Status S gewähren, sondern nur Menschen aus von Russland besetzten respektive umkämpften Gebieten. Der Nationalrat hat am Montag einer Motion aus dem Ständerat teilweise zugestimmt.
Keystone-SDA, gg, sda
02.12.2024, 19:14
02.12.2024, 19:21
SDA
Der Nationalrat hat den entsprechenden Punkt aus der mehrteiligen Motion von Ständerätin Esther Friedli (SVP/SG) aus dem Ständerat mit 96 zu 87 Stimmen angenommen, bei fünf Enthaltungen. Gemäss dem Auftrag soll bei der Gewährung des Status S unterschieden werden, wo in der Ukraine die Schutzsuchenden vor der Flucht lebten.
Schutz soll nur noch erhalten, wer in umkämpften oder von Russland ganz oder teilweise besetzten Gebieten der Ukraine gelebt hat. Nicht mehr bekommen soll den Status S, wer in einem Gebiet unter ukrainischer Kontrolle gelebt hat, in dem nicht gekämpft wird.
Eine knappe Mehrheit der Staatspolitischen Kommission des Nationalrates (SPK-N) hatte ein Nein zu der Motion beantragt. Auch Justizminister Beat Jans hatte vergeblich ein Nein gefordert.
Die Forderung der Motion, wonach der Status S für Menschen aus Gebieten unter ukrainischer Kontrolle aufgehoben werden sollte, lehnte der Rat ab. Nein sagte er auch dazu, den Status S für Nicht-Ukrainer aufzuheben.
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Der Eintrag in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes soll die Wertschätzung für das Jodeln stärken, heisst es vom Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik, des Roothuus Gonten.
Dabei gibt es auch keine Nachwuchsprobleme. Allein im Eidgenössischen Jodlerverband sind rund 12.000 Aktive und es gibt viele freie Jodlergruppen. Jodeln soll auf Hirten zurückgehen, die sich einst zwischen weit entfernten Bergweiden so verständigt haben sollen.
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