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Jetzt meldenNach dem Unglück einer Skitourengruppe in der Region Tete Blanche wird eine Person noch immer vermisst. Die 28-jährige Freiburgerin hatte den Notruf abgesetzt. Über den Inhalt gibt es nun erste Details.
Am 9. März hatte ein Skitourenunglück in den Walliser Alpen mindestens fünf Todesopfer gefordert. Sechs Skitourengänger waren am Samstag auf der Haute Route von Zermatt nach Arolla unterwegs. In der Region des Bergs Tête Blanche gerieten sie in einen Sturm. Fünf von ihnen wurden tot aufgefunden, eine sechste Alpinistin wird bis heute vermisst. Die Suche wurde eingestellt.
Wie der «Walliser Bote» berichtete, soll es die 28-Jährige gewesen sein, die den Notdienst kontaktiert hat. Mittlerweile ist der Inhalt des Anrufes bekannt. «Die Stimme war ruhig, es gab keinen grossen Stress. Die Person hat uns die Situation erklärt. Sie steckten im Sturm fest», erklärte demnach Alexandre Briguet, operativer Leiter der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation (KWRO).

Einsatzkräfte bei der Suche nach dem sechsten Mitglied der Skitourengruppe, die in der Region Tete Blanche verunglückte: Es handelt sich um eine 28-jährige Freiburgerin. Sie war diejenige, die den Notruf abgesetzt hatte. Nach Rücksprache mit der Familie wurde die Suche eingestellt.
Bild: Keystone
Zum Zeitpunkt des Notrufes sollen alle sechs Skitourenfahrer beisammen gewesen sein. Allerdings habe die Anruferin erzählt, «dass es einem Mitglied der Gruppe nicht gut ging und dass er nicht weiter kam.» Die Skitourengänger wollten ihn aber nicht zurücklassen und hätten entschieden, zusammenzubleiben.
Die Rettungskräfte konnten noch die Wetterbedingungen vor Ort abklären und Tipps zum Kälteschutz, insbesondere zum Bau eines Biwkas, geben. Die Wintersportler hätten erklärt, Rettungsdecken und Schaufeln dabei zu haben. Danach sei das Gespräch abrupt abgebrochen. Versuche, erneut den Kontakt aufzunehmen, seien erfolglos geblieben.