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Ruag hat nach Hackerangriff Lösegeld an Erpresser bezahlt
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Widerspruch zu den Empfehlungen

Ruag hat nach Hackerangriff Lösegeld an Erpresser bezahlt

Ruag zahlte nach einem Hackerangriff Lösegeld an die Gruppe «Akira» – entgegen den Empfehlungen des Bundes.

Ruag zahlte nach einem Hackerangriff Lösegeld an die Gruppe «Akira» – entgegen den Empfehlungen des Bundes.

sda

Der bundeseigene Rüstungskonzern Ruag hat nach einem Hackerangriff Lösegeld bezahlt – und damit entgegen den Empfehlungen des Bundes gehandelt.

Redaktion blue News
Keystone-SDA

Redaktion blue News, Keystone-SDA

06.06.2026, 07:24•06.06.2026, 07:34

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Ruag hat nach einem Hackerangriff ein Lösegeld bezahlt und die Daten zurückerhalten.
  • Die Höhe der Zahlung bleibt unklar.
  • Der Entscheid widerspricht den Empfehlungen des Bundesamts für Cybersicherheit.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Der bundeseigene Rüstungskonzern Ruag hat Hackern Lösegeld bezahlt. Damit ging der Bundeskonzern auf die Forderung der Hackergruppe Akira ein, die im vergangenen Herbst die Ruag-Tochterfirma LLC in den USA gehackt und erpresst hatte.

«Wir haben bezahlt, einen kleinen Betrag, und haben glücklicherweise alle Daten zurückerhalten», sagte Ruag-Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli am Samstag im Schweizerischen Radio SRF. Eine genaue Summe nannte er nicht.

Die Hacker hatten im Herbst 2025 Daten aus den Systemen der US-Tochter gestohlen und mit deren Veröffentlichung gedroht.

Der Entscheid steht im Widerspruch zu den Empfehlungen des Bundesamts für Cybersicherheit (Bacs), das grundsätzlich davon abrät, Lösegeld an Cyberkriminelle zu bezahlen. Solche Zahlungen könnten weitere Angriffe fördern und zur Finanzierung krimineller Aktivitäten beitragen.

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