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Jetzt meldenNach den 1.-Mai-Demonstrationen ist es in Zürich in der Nacht zu massiven Ausschreitungen gekommen. Vermummte lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei, zündeten Feuer und richteten Sachschäden an.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist es in der Stadt Zürich nach den 1.-Mai-Veranstaltungen zu massiven Ausschreitungen gekommen. Ein Reporter von BRK-News berichtet über den Vorfall.
Mehrere Dutzend Personen, mehrheitlich junge und vermummte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zogen durch die Innenstadt. Nach Mitternacht wurden Rauchpetarden, Fackeln und Böller gezündet, Parolen skandiert und die Stimmung war zeitweise äusserst aufgeheizt.
An mehreren Orten wurden zudem Kehrichtsäcke und Abfalltonnen in Brand gesetzt. Die Stadtpolizei Zürich stand mit einem Grossaufgebot im Einsatz.

Nach den Ausschreitungen der vergangenen Nacht blieb nur noch Asche zurück.
Bild: blue News
Im Verlauf der Ausschreitungen flogen wiederholt Flaschen, Steine und weitere Gegenstände in Richtung der Einsatzkräfte. Demonstrierende warfen zudem parkierte Fahrräder und E-Trottinets auf die Fahrbahn, um Verkehrswege gezielt zu blockieren.
Mehrfach wurden auch Böller direkt gegen die Polizei geworfen. Einer der Knallkörper landete auf dem Vordach eines Restaurants an der Langstrasse im Kreis 4 und brannte dort kurzzeitig. Die Polizei setzte zur Kontrolle der Lage unter anderem Gummischrot und einen Wasserwerfer ein.

In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag brannten im Kreis 4 in Zürich mehrere Container.
Bild: zvg
Auch Sachschäden wurden gemeldet: Ein Polizeifahrzeug wurde beschädigt, die Seitenscheibe eines Polizeibusses eingeschlagen – im Innern befand sich zu diesem Zeitpunkt ein Polizeihund.
Zudem kam es zu weiteren Beschädigungen an parkierten Fahrzeugen. Aufmerksamkeit erregte auch ein Transparent mit der Aufschrift: «Nach dem 1. Mai ist vor dem 1. Mai.» Zwischenzeitlich versammelte sich eine grössere Gruppe bei der Bäckeranlage im Kreis 4.
Die Lage hat sich inzwischen etwas beruhigt, bleibt aber unter Beobachtung. Ob es Verletzte oder Festnahmen gab, ist derzeit noch unklar.