Schick uns dein Foto So geniessen blue News Leser den Schnee – er bleibt noch liegen

Sven Ziegler

3.1.2026

Wochenlang liess der Schnee im Flachland auf sich warten, nun meldet sich der Winter zurück. In der Nacht auf Samstag hat es nördlich der Alpen wieder geschneit – lokal ist ein weisses Erwachen möglich.

Redaktion blue News

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • In der Nacht auf Samstag fiel nördlich der Alpen erstmals seit Längerem wieder Schnee bis ins Flachland.
  • Der Dezember war in der Schweiz deutlich zu warm, zu trocken und aussergewöhnlich sonnig.
  • Die frostigen Temperaturen sollen auch in den kommenden Tagen anhalten.

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Seit Wochen wartete das Flachland vergeblich auf Schnee. Zwar lagen die Temperaturen immer wieder im winterlichen Bereich, doch der Niederschlag blieb aus – selbst an Weihnachten, als vielerorts die Hoffnung auf ein weisses Fest gross war. Am Ende reichte es nur für ein paar vereinzelte Flocken.

Nun hat sich das Bild geändert. Am Freitagabend und vor allem in der Nacht auf Samstag begann es nördlich der Alpen zu schneien. Auslöser waren dichte Wolkenfelder, die sich laut Prognosen bis in die frühen Morgenstunden halten sollten. Damit ist auch im Flachland ein weisses Erwachen möglich.

Wie «Meteonews» schreibt, können auch am Samstagmorgen aus Restwolken noch einzelne Schneeschauer auftreten. Im Tagesverlauf lockert es dann vielerorts auf. Die Temperaturen bewegen sich je nach Region zwischen minus fünf und plus drei Grad. Auf der Alpensüdseite sorgt der Nordföhn für deutlich mildere Werte um acht Grad.

Ungewöhnlicher Dezember

Am Sonntag könnte sich lokal wieder Nebel bilden, ansonsten dominiert bei eisigen Temperaturen verbreitet Sonnenschein. Auch zum Start in die neue Woche bleibt es winterlich kalt, mit Höchstwerten, die vielerorts kaum über die Nullgradgrenze steigen. Mit ein bisschen Glück bleibt der Schnee also einige Tage liegen, gerade in tieferen Gebieten könnte er aber auch schnell wieder verschwinden.  

Der Blick auf den bisherigen Winter zeigt, wie ungewöhnlich der Dezember war. Laut «Meteonews» lag die Durchschnittstemperatur rund 1,7 Grad über dem langjährigen Mittel. Damit gehört der vergangene Dezember knapp zu den zehn wärmsten seit Beginn der Messungen in der Schweiz.

Auffällig war zudem das ausgeprägte Niederschlagsdefizit. Regen, Schnee oder Hagel fielen rund 77 Prozent seltener als üblich. Gleichzeitig registrierten die Meteorologen einen Sonnenüberschuss von etwa 12 Prozent – vor allem in höheren Lagen, während das Flachland häufig unter Hochnebel lag.