Bis zu 80 Zentimeter NeuschneeWeisses Chaos naht – diese Regionen müssen sich warm anziehen
Sven Ziegler
30.3.2026
Pünktlich zum Wochenstart zieht ein Schneeband über weite Teile der Schweiz. MeteoSchweiz hat für zahlreiche Regionen zwischen der Ostschweiz und dem Kanton Bern Warnstufe 2 ausgerufen.
MeteoSchweiz hat bis Dienstagmittag für ein breites Band von der Ostschweiz bis in den Kanton Bern eine Schnee- und Glatteiswarnung der Stufe 2 erlassen.
Oberhalb von 1000 Metern können bis zu 80 Zentimeter Neuschnee fallen, auch tiefere Lagen ab 500 Metern sind betroffen.
Auch am Dienstag bleibt das Wetter unruhig, mit weiteren Niederschlägen, Graupel und möglichen Gewittern in den Bergen.
Der Winter ist noch nicht fertig mit der Schweiz. Zum Start in die neue Woche hat MeteoSchweiz für eine Vielzahl von Regionen eine Schnee- und Glatteiswarnung herausgegeben – gültig bis Dienstagmittag, 12 Uhr. Betroffen ist ein breites Band, das sich von der Ostschweiz bis in den Kanton Bern erstreckt.
Die Schneefallgrenze liegt am Montagmorgen tief: zwischen 500 und 600 Metern über Meer. Das bedeutet, dass auch viele Täler und mittelgrosse Ortschaften nicht verschont bleiben. Wer mit dem Auto unterwegs ist, muss mit Glätte rechnen – entsprechende Vorsicht ist Pflicht.
Wo es besonders heftig schneit
Auf der Warnkarte des Bundesamts für Meteorologie zieht sich ein gelbes Band quer durch die betroffenen Gebiete. Darunter finden sich Regionen wie Appenzell, Werdenberg, Chur, Davos, Glarus, Einsiedeln, Meiringen, Grindelwald und Adelboden-Kandersteg – um nur einige zu nennen.
Besonders hart dürfte es höher gelegene Gebiete treffen. Oberhalb von 700 Metern rechnen die Meteorologen mit 15 bis 30 Zentimetern Neuschnee, oberhalb von 1000 Metern sind es im Extremfall sogar bis zu 80 Zentimeter.
Entlang der Alpen ist noch einmal viel Neuschnee zu erwarten.
Meteoschweiz
Laut MeteoSchweiz sind vor allem der Alpennordhang sowie Nord- und Mittelbünden von intensiven und länger andauernden Niederschlägen betroffen. Der Wetterdienst Bergfex geht davon aus, dass es insbesondere rund um Disentis/Mustér und in Engelberg besonders stark schneien wird.
Dass der Wochenstart nass und weiss werden würde, hatte Meteo-News-Experte Quirin Beck bereits am Sonntag gegenüber Blick angekündigt.
Auch Dienstag noch ungemütlich
Mit dem Abklingen der Warnung am Dienstagmittag ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. MeteoSchweiz erwartet auch in der zweiten Wochenhälfte teils ergiebige Niederschläge am Alpennordhang sowie in Teilen Graubündens.
Am Dienstagnachmittag und -abend sind zusätzlich Graupelschauer und vereinzelte Gewitter möglich. In den Hochalpen dürfte es zudem stürmisch werden.
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