Kuriosum in Thayngen SH Zoll stoppt Schweizerin mit 55 Koffern an der Grenze

Sven Ziegler

29.5.2026

55 Koffer hatte die Schweizerin beim Grenzübertritt dabei.
55 Koffer hatte die Schweizerin beim Grenzübertritt dabei.
BAZG

Mit einem Transporter voller Gepäck hat eine Schweizerin an der Grenze zu Deutschland für Aufsehen gesorgt. Als Zollbeamte in Thayngen SH 55 Koffer und Taschen entdeckten, kontrollierten sie jedes einzelne Gepäckstück – mit einem überraschenden Ergebnis.

Sven Ziegler

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  • Eine Schweizerin wurde am Grenzübergang Thayngen SH mit insgesamt 55 Koffern und Taschen kontrolliert.
  • Mehrere Zollmitarbeitende überprüften sämtliche Gepäckstücke mit einer mobilen Röntgenanlage.
  • Die Kontrolle ergab keinen Verstoss: Die Reisende transportierte ausschliesslich persönliche Gegenstände.

So viel Gepäck sehen selbst erfahrene Zollbeamte nicht alle Tage.

Am Grenzübergang zwischen dem deutschen Bietingen und Thayngen im Kanton Schaffhausen fiel einer Schweizerin Anfang Mai ein ungewöhnlicher Auftritt auf. Die Frau war mit einem Transporter unterwegs, der bis oben hin mit Koffern und Taschen gefüllt war.

Insgesamt zählten die Mitarbeitenden des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) nicht weniger als 55 Gepäckstücke.

Jeder Koffer wurde überprüft

Angesichts der Menge wurde der Transporter genauer kontrolliert. Mehrere Mitarbeitende des BAZG machten sich daran, sämtliche Gepäckstücke mit einer mobilen Röntgenanlage zu untersuchen.

Die Kontrolle funktionierte ähnlich wie an Flughäfen und dauerte laut dem Mediensprecher des Bundesamts rund 20 Minuten.

Verdacht bestätigt sich nicht

Trotz der ungewöhnlichen Menge fanden die Zollbeamten nichts Verdächtiges. Wie das BAZG mitteilte, befanden sich in den Koffern ausschliesslich persönliche Gegenstände der Reisenden. Die Waren waren nicht im Ausland gekauft worden und mussten deshalb weder verzollt noch beanstandet werden. Auch die zahlreichen Koffer selbst erwiesen sich nicht als Schmuggelware.

Wo die Frau ihre Ferien verbracht hatte, wie lange sie unterwegs gewesen war und weshalb sie mit derart vielen Gepäckstücken reiste, ist nicht bekannt.

Da bei der Kontrolle kein Verstoss festgestellt wurde, führte das Bundesamt nach eigenen Angaben keine weitergehenden Abklärungen durch.

So bleibt vorerst ungeklärt, weshalb eine einzelne Person mit mehr Gepäck unterwegs war als manche Reisegruppen.