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Jetzt meldenAuch ihre Partei hat erst heute von ihrem Rücktritt erfahren: Der SP bleibt nur wenig Zeit, um Kandidatinnen für Simonetta Sommaruga zu finden. Der Fahrplan steht: Die Partei schickt zwei Kandidatinnen ins Rennen.
Simonetta Sommarugas Rücktrittsankündigung kam nicht nur für viele politische Beobachter*innen überraschend. Auch ihre Partei hat erst heute davon erfahren, erklärt der SP-Mediensprecher Nicolas Haesler auf Anfrage von blue News.
Nun muss sich die SP daran machen, zwei Nachfolgerinnen zu nominieren. Denn laut der Parteispitze soll es eine Frau sein, stellte SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer am Mittwoch vor den Medien klar. Sie setzten auf ein Zweierticket mit zwei Kandidatinnen.
Wie der Fahrplan aussieht, erläutert Haesler:
«Wir bedauern den Rücktritt von Simonetta Sommaruga natürlich ausserordentlich», sagt Haesler und ergänzt: «Wir haben auch grössten Respekt und Verständnis für ihren Entscheid.» Er zeuge von Hingabe und Sorgfalt, mit der sie das Amt ausübe. «Wir danken ihr natürlich schon jetzt von Herzen für ihr riesiges Engagement.»
In den zwölf Jahren, in denen sie im Bundesrat war, habe sie mehrere Meilensteine gesetzt, sagt Haesler. «Sie hat wichtige Schritte für die Energiewende ergriffen, den Klimaschutz gestärkt, den öffentlichen Verkehr gefördert, für mehr Lohngleichheit gesorgt und das Familienrecht modernisiert.»
Und kaum ist der Rücktritt bekannt gegeben, werden auch schon Namen gehandelt: Offenbar rechnen viele damit, dass wieder eine Frau nominiert wird. Eva Herzog, Jacqueline Fehr und Flavia Wasserfallen werden auf Twitter als Nachfolgerinnen gehandelt.
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Cedric Wermuth, Co Präsident und Nationalrat (AG), Roger Nordmann, Fraktionschef und Nationalrat (VD)und Mattea Meyer, Co Präsidentin und Nationalrätin (ZH) hat der Rücktrtitt Sommarugas ebenfalls überrascht.
Keystone