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Zwei Frauen sollen ins Bundesrats-Rennen steigen
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Fahrplan der SP

Zwei Frauen sollen ins Bundesrats-Rennen steigen

01:00

Sommaruga-Nachfolge: SP-Spitze will Zweierticket – und nur Frauen

Das SP-Präsidium will eine Frau als Nachfolgerin der zurücktretenden Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Nominiert werden sollen im Hinblick auf die Wahl am 7. Dezember zwei weibliche Politikerinnen aus allen Landesteilen.

Auch ihre Partei hat erst heute von ihrem Rücktritt erfahren: Der SP bleibt nur wenig Zeit, um Kandidatinnen für Simonetta Sommaruga zu finden. Der Fahrplan steht: Die Partei schickt zwei Kandidatinnen ins Rennen.

Redaktion blue News

Redaktion blue News

02.11.2022, 21:01

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Das Wichtigste in Kürze

  • SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat heute Nachmittag ihren Rücktritt verkündet.
  • Die Umweltministerin tritt bereits per Ende Jahr zurück.
  • Die Parteispitze der SP sei auch vom Rücktritt «überrascht» worden, sagt sie in einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz am späteren Mittwochnachmittag.
  • Die Partei will zwei Frauen ins Rennen schicken um den frei werdenden Bundesratssitz.
  • Der Fahrplan bis zur Wahl vom 7. Dezember 2022 steht.

Simonetta Sommarugas Rücktrittsankündigung kam nicht nur für viele politische Beobachter*innen überraschend. Auch ihre Partei hat erst heute davon erfahren, erklärt der SP-Mediensprecher Nicolas Haesler auf Anfrage von blue News.

Nun muss sich die SP daran machen, zwei Nachfolgerinnen zu nominieren. Denn laut der Parteispitze soll es eine Frau sein, stellte SP-Co-Präsidentin Mattea Meyer am Mittwoch vor den Medien klar. Sie setzten auf ein Zweierticket mit zwei Kandidatinnen.

Wie der Fahrplan aussieht, erläutert Haesler:

Fahrplan der SP zur Sommaruga-Nachfolge

  • 18. und 19. November: Die SP-Bundeshausfraktion entscheidet an ihrer vorbereitenden Sitzung über die Kriterien der SP-Kandidatur.
  • 21. November: Die Frist für eine Kandidatur läuft um 12 Uhr aus. Bis zum 24. November finden Sitzungen der Findungskommission statt.
  • 25. November: Der Parteirat gibt auf einer ausserordentlichen Sitzung eine Empfehlung zuhanden der SP-Bundeshausfraktion ab.
  • 26. November: Die SP-Bundeshausfraktion nominiert auf einer ausserordentlichen Sitzung das Ticket.
  • 7. Dezember: Wahltag.

«Wir bedauern den Rücktritt von Simonetta Sommaruga natürlich ausserordentlich», sagt Haesler und ergänzt: «Wir haben auch grössten Respekt und Verständnis für ihren Entscheid.» Er zeuge von Hingabe und Sorgfalt, mit der sie das Amt ausübe. «Wir danken ihr natürlich schon jetzt von Herzen für ihr riesiges Engagement.»

Teaser image

Bundesrätin Sommaruga tritt zurück

«Es war mir eine Ehre, dem Land zu dienen»

In den zwölf Jahren, in denen sie im Bundesrat war, habe sie mehrere Meilensteine gesetzt, sagt Haesler. «Sie hat wichtige Schritte für die Energiewende ergriffen, den Klimaschutz gestärkt, den öffentlichen Verkehr gefördert, für mehr Lohngleichheit gesorgt und das Familienrecht modernisiert.»

Namen möglicher Nachfolgerinnen kursieren auf Twitter

Und kaum ist der Rücktritt bekannt gegeben, werden auch schon Namen gehandelt: Offenbar rechnen viele damit, dass wieder eine Frau nominiert wird. Eva Herzog, Jacqueline Fehr und Flavia Wasserfallen werden auf Twitter als Nachfolgerinnen gehandelt.

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Cedric Wermuth, Co Präsident und Nationalrat (AG), Roger Nordmann, Fraktionschef und Nationalrat (VD)und Mattea Meyer, Co Präsidentin und Nationalrätin (ZH) hat der Rücktrtitt Sommarugas ebenfalls überrascht.

Cedric Wermuth, Co Präsident und Nationalrat (AG), Roger Nordmann, Fraktionschef und Nationalrat (VD)und Mattea Meyer, Co Präsidentin und Nationalrätin (ZH) hat der Rücktrtitt Sommarugas ebenfalls überrascht.

Keystone