Bodenpersonal betroffenSwiss weitet Sparmassnahmen aus
SDA
10.5.2026 - 01:35
Einsparungen von zehn Prozent in der Administration sind laut Swiss-Chef Jens Fehlinger «ein gesundes Mass», wie er der «NZZ am Sonntag» sagte. (Archivbild)
Keystone
Swiss will rund zehn Prozent der Administration abbauen und setzt dabei auf freiwillige Abgänge statt Entlassungen. Finanzielle Anreize sollen den Stellenabbau unterstützen. Grund ist der Kostendruck in der Branche.
Keystone-SDA
10.05.2026, 01:35
10.05.2026, 09:28
SDA
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Swiss will rund zehn Prozent der administrativen Mitarbeitenden abbauen.
Entlassungen soll es nicht geben, sondern nur freiwillige Abgänge.
Dafür bietet die Airline finanzielle Anreize und reagiert auf Kostendruck.
Die Fluggesellschaft Swiss hat ihre Sparmassnahmen auf das Bodenpersonal ausgeweitet. «Ziel ist, dass wir rund zehn Prozent unserer administrativen Mitarbeitenden abbauen», sagte Swiss-Chef Jens Fehlinger in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag».
Entlassungen wolle die Fluggesellschaft keine vornehmen, sagte Fehlinger in dem am Sonntag zunächst online veröffentlichten Interview. Die Rede sei ausschliesslich von freiwilligen Abgängen.
Für die Einsparungen in der Administration setzt die Fluggesellschaft, ähnlich wie beim Kabinenpersonal, finanzielle Anreize. Zum Beispiel erhalte man 20 Prozent des eingesparten Basissalärs, wenn man unbezahlte Ferien beziehe, sagte der Swiss-Chef.
Er begründete den Schritt unter anderem mit dem Kostendruck. Die Swiss sei zwar profitabel, doch manche Konkurrenten hätten sie bei der Profitabilität überholt.
Beim Kabinenpersonal seien die Ziele erreicht worden. Auch da setzte die Swiss auf ein Angebot für freiwillige Abgänge. Rund 140 Kabinenmitarbeitende werden die Swiss laut Fehlinger verlassen.