Wil SG 21-Jähriger greift Zugpersonal an – verurteilt

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26.3.2025 - 07:20

Gewalt im öffentlichen Verkehr bleibt ein Problem (Archivbild).
Gewalt im öffentlichen Verkehr bleibt ein Problem (Archivbild).
KEYSTONE

Ein 21-Jähriger aus St. Gallen wurde verurteilt, nachdem er wiederholt ohne Ticket Zug gefahren ist und dabei das Zugpersonal angegriffen hat.

Lea Oetiker

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Ein 21-jähriger Mann aus dem Kanton St. Gallen wurde für mehrfaches Schwarzfahren und Gewalt gegen Bahnpersonal verurteilt.
  • Er erhielt eine bedingte Geldstrafe sowie eine Busse.
  • Im öffentlichen Verkehr kommt es immer wieder zu Gewalttaten gegenüber dem Personal.

Ein 21-jähriger Mann aus dem Kanton St. Gallen geriet in Schwierigkeiten, nachdem er im Jahr 2023 mehrfach ohne gültiges Ticket Zug gefahren war. So zeigte er auch einer Kontrolleurin ein Generalabonnement (GA), das nicht ihm gehörte. Als dies aufflog, versuchte er, seine Identität zu verschleiern, indem er die Daten des tatsächlichen Besitzers auf das Personalienblatt der SBB schrieb.

Oder Anfangs Juli 2023. Da reiste er mit einer unbekannten Person in der Frauenfeld-Wil Bahn. Beide wurden kontrolliert, wobei die unbekannte Person kein Ticket hatte. Die zweite Person verweigerte die Angabe der Personalien.

Als sie in Wil SG ankamen, flüchteten die beiden in Richtung Ilgen-Kreisel. Dabei schubste der 21-Jährige eine Sicherheitsmitarbeiterin, sodass sie auf die Strasse stürzte. Zudem trat er einen Kundenbegleiter, um der Busse zu entkommen. So steht es laut «20 Minuten» im Strafbefehl der St. Galler Staatsanwalt.

Die St. Galler Staatsanwaltschaft verurteilte den 21-Jährigen Mitte März wegen mehrfacher unbefugten Benützung eines Fahrzeugs in Sachen des Personenbeförderungsgesetzes, geringfügiges Erschleichens einer Leistung, Urkundenfälschung, Fälschung von Ausweisen, Gewalt oder Drohung gegen Behörden oder Beamte oder Begünstigung.

Er erhielt eine bedingte Geldstrafe von 90 Tagessätzen à 30 Franken. Dieser muss er nur bezahlen, falls er innert zwei Jahren erneut straffällig werden würde. Sicher bezahlen muss der junge Mann jedoch eine Busse von 600 Franken. Ebenso muss er für die Verfahrenskosten in der Höhe von weiteren 950 Franken aufkommen.

Gewalt im öffentlichen Verkehr bleibt ein Problem. Laut der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) gab es 2023 insgesamt 696 Fälle von Gewalt und Bedrohung gegen Behörden oder Beamte, davon 490 im Bahnumfeld, wie sie gegenüber «20 Minuten» sagen. 

Die Redaktorin hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.