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Trump über Keller-Sutter: «Sie wollte nicht zuhören» – neue Zolldrohung gegen Schweiz
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«Sie wollte nicht zuhören» – jetzt spricht Trump über Keller-Sutters Zoll-Telefonat

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«Sie wollte nicht zuhören» – jetzt spricht Trump über Keller-Sutters Zoll-Telefonat

US-Präsident Donald Trump hat im TV über sein Telefonat mit Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter gesprochen – und dabei kein gutes Haar an ihr gelassen.

US-Präsident Donald Trump hat im TV über sein Telefonat mit Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter gesprochen – und dabei kein gutes Haar an ihr gelassen.

Sven Ziegler
AFP

Sven Ziegler, AFP

05.08.2025, 15:39•05.08.2025, 15:43

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Trump sprach in einem TV-Interview über ein Telefonat mit Karin Keller-Sutter – und kritisierte ihr Verhalten.
  • Die Schweiz habe Zölle von einem Prozent verlangt, doch Trump pochte auf das US-Handelsdefizit.
  • Auch die Pharmaindustrie nimmt er erneut ins Visier – neue Zölle sollen bald folgen.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Kurz vor den entscheidenden Gesprächen in Washington hat US-Präsident Donald Trump nochmals nachgelegt – verbal. In einem Telefoninterview mit dem Sender CNBC sprach Trump am Dienstag über sein Verhältnis zur Schweiz und insbesondere über ein Telefonat mit Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter (FDP).

Trump beschrieb das Gespräch in gewohnt schnörkelloser Manier: «Ich sprach mit der Premierministerin. Die Frau war nett, aber sie wollte nicht zuhören.» Er habe sie schlicht «Madam» genannt, weil er sie nicht gekannt habe – obwohl es sich bereits um das zweite Telefonat zwischen den beiden handelt. Beim ersten Gespräch im April hatte Keller-Sutter selbst erklärt, sie habe «offensichtlich den Zugang zu ihm gefunden».

Doch nun scheint sich das Blatt gewendet zu haben. Im Interview betonte Trump das Handelsdefizit der USA mit der Schweiz: «Wir haben ein 41-Milliarden-Defizit. Unter diesen Umständen kann ich keine Zölle von einem Prozent geben.» Damit spielte er auf ein Schweizer Angebot an, das offenbar nur minimale Zollsenkungen vorsah – für Trump zu wenig.

Auch Pharmabranche erneut im Visier

Neben den allgemeinen Handelszöllen sprach Trump erneut über die Pharmaindustrie. Die Schweiz mache laut ihm «ein Vermögen» mit Medikamenten – produziere aber in Irland und China für den US-Markt. Das soll sich nun ändern: Trump kündigte Sonderzölle auf Pharmaprodukte an. Diese würden wie bei Aluminium und Stahl als «spezielle Kategorie» behandelt.

Teaser image

Zoll-Hammer schwingt weiter

Bis 250 Prozent Zoll – Trump droht den Schweizer Pharma-Giganten direkt

Damit verschärft sich der Ton weiter – während Keller-Sutter und Wirtschaftsminister Guy Parmelin sich gerade in die USA aufgemacht haben, um die angedrohten 39-Prozent-Zölle auf Schweizer Produkte doch noch abzuwenden.

Ob der diplomatische Last-Minute-Versuch gelingt, ist ungewiss. Trumps Aussagen lassen jedoch vermuten, dass die Fronten verhärtet sind – und die Schweiz mit weiteren Belastungsproben rechnen muss.

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