Steueroptimierung in der SchweizUmziehen lohnt sich für Lotto-Gewinner künftig nicht mehr
SDA
5.12.2025 - 11:01
Gewinne von deutlich mehr als einer Million Franken sind beispielsweise bei Euromillions möglich. (Themenbild)
Keystone
Der Bundesrat will die Steueroptimierung nach hohen Gewinnen im Lotto und anderen Geldspielen erschweren. Bisher konnten Gewinnerinnen und Gewinner Steuern sparen, indem sie nach dem Gewinn in einen steuergünstigeren Kanton umzogen.
Keystone-SDA
05.12.2025, 11:01
05.12.2025, 11:17
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Der Bundesrat schlägt vor, Geldspielgewinne ab einer Million Franken künftig am Wohnort zum Zeitpunkt des Gewinns und getrennt vom übrigen Einkommen zu besteuern.
Damit soll ein steuerlich motivierter Wohnsitzwechsel verhindert und ein Auftrag des Parlaments umgesetzt werden.
Gewinne bis zu einer Million Franken sowie Casino-Gewinne bleiben steuerfrei.
Die Landesregierung schickte am Freitag eine Gesetzesänderung in die Vernehmlassung. Gemäss dem Entwurf sollen Glücksspielgewinne ab einer Million Franken dort besteuert werden, wo die betreffende Person zum Zeitpunkt des Gewinns wohnte. Vorgesehen ist eine vom übrigen Einkommen der Person getrennte Besteuerung.
Nach geltendem Recht werden Geldspielgewinne in jenem Kanton besteuert, in dem die Gewinnerin oder der Gewinner am 31. Dezember des betreffenden Jahres wohnt. Dies führt dazu, dass sich ein Umzug lohnen kann.
Mit der Vorlage erfüllt der Bundesrat einen Auftrag des Parlaments. Bei der direkten Bundessteuer werden Geldspielgewinne, welche die Freigrenze von gut einer Million Franken übersteigen, laut Entwurf zum Maximalsatz besteuert. Die Kantone wiederum seien frei in der Wahl des anwendbaren Tarifs, hiess es.
Ein Lottogewinn von 1'000'000 Franken bleibt steuerfrei
Sechs Kantone wenden den Angaben zufolge schon heute eine gesonderte Besteuerung an: Bern, Jura, Neuenburg, Schwyz, das Tessin und das Wallis. Der Bund und die restlichen Kantone zählen steuerbare Geldspielgewinne bislang zum übrigen Einkommen.
Steuerfrei bleiben gemäss Communiqué Gewinne aus Lotterien und Onlinespielen bis zu rund einer Million Franken. Dasselbe gilt für Gewinne in regulierten Casinos.
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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