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Um dieses Haus ist in Siebnen SZ ein grosser Streit entbrannt.
Screenshot Google Maps
In Siebnen SZ sollte ein islamisches Kulturzentrum mit Moschee entstehen. Anwohner haben das Projekt mit einer Petition vorerst erfolgreich verhindert.
In Siebnen SZ ist die Debatte um eine geplante Moschee vorerst entschärft. Die albanische Gemeinschaft zieht ihr Projekt zurück und sucht nun das Gespräch über einen alternativen Standort: «Wir wollen die Bevölkerung nicht spalten», sagt Präsident Sinan Sadriu zur SRF-«Rundschau». Zudem betont er: «Und ich will nicht beschimpft werden.»
Geplant war, das traditionsreiche Läufferhaus im Dorfzentrum in ein islamisches Kulturzentrum umzubauen. Dagegen formierte sich heftiger Widerstand: Rund 5000 Unterschriften wurden gesammelt, insbesondere aus dem Umfeld der SVP.
Viele Einheimische sehen das Projekt kritisch. «Wir sind eine eingeschworene Ladengemeinschaft», sagt Ladenbesitzerin Rita Rutz, deren Geschäft gegenüber liegt, zu SRF. Sie und ihre Kundschaft seien erleichtert über den vorläufigen Rückzug: «Sie passt nicht mitten ins Dorf.»
Zuvor hatte die Albanisch-Islamische Gemeinschaft Altendorf (AIG) das Läufferhaus an der Glarnerstrasse, in dem früher ein Kaufhaus untergebracht war, gekauft und wollte darin einen muslimischen Gebetsraum einrichten. Gemäss Verein wären keine äusserlich sichtbaren Veränderungen im Sinne einer religiösen Architektur geplant gewesen.
Trotz grünem Licht durch das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Schwyz hatte die Gemeinde interveniert. In ihrer Beschwerde verwies sie darauf, dass geprüft werden müsse, ob beim Kauf Personen mit Wohnsitz im Ausland eine beherrschende Stellung innehaben könnten.