Prognose des Impf-Chefs

Vierte Corona-Impfung im Herbst wird wahrscheinlicher

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12.5.2022

Christoph Berger, Praesident Impfkommission und Arzt im Kinderspital fuer experimentelle Infektiologie und Krebsforschung, portraitiert am 22. Juli 2021 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, rechnet mit einer vierten Impfung gegen das Corona-Virus im Herbst. (Archiv)
Bild: Keystone

Corona-Massnahmen des Bundes gibt es keine mehr. Trotzdem ist das Virus nicht verschwunden. Für Impf-Chef Christoph Berger ist eine vierte Impfung im Herbst deshalb ein «wahrscheinliches Szenario». 

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12.5.2022

Die Temperaturen steigen, der Frühling zeigt sich in seiner vollen Pracht. Der Herbst scheint in weiter Ferne – und mit ihm auch das Coronavirus. Massnahmen gibt es in der Schweiz im Frühling und im Sommer keine.

Trotzdem warnt Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, schon jetzt, dass eine vierte Impfung im Herbst wahrscheinlich sei. In der «Tagesschau» auf SRF sagt Berger, eine Impfempfehlung für Personen über 65 oder mit chronischen Krankheiten sei im Herbst ein mögliches Szenario. 

Bisher gibt es von der Seite des Bundes aus noch keine Empfehlung für eine vierte Impfung beziehungsweise einen Booster. Laut Berger arbeite die Eidgenössische Kommission für Impffragen (Ekif) momentan an einer Empfehlung, die im Frühsommer kommuniziert werden soll. In der «Tagesschau» sagt er weiter, die Empfehlung werde wohl in erster Linie vulnerable Personengruppen umfassen. «Wir machen jetzt eine Empfehlung und werden auch schon im Frühsommer kommunizieren, wie diese aussieht.»

Mögliche Szenarien für den Herbst hat der Bund bereits Ende März veröffentlicht. Dort ist auch von einer zweiten Auffrischung der Impfung die Rede. Deutschland und Österreich haben im Gegensatz zur Schweiz bereits Empfehlungen für eine weitere Impfung für Risikogruppen ausgesprochen. 

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10.05.2022