Urteil wegen TierquälereiZürcherin kippt Chlor in Teich – und löst damit Öko-Tragödie aus
ai-scrape
5.3.2025 - 04:30
Hinter dem Geländer befindet sich der Uetiker Mülibach, in dem aufgrund des Chlors im Wasser Dutzende Fische verendeten.
Bild:Google Street View
Eine Zürcherin hat durch die Verwendung von Chlor in ihrem Schwimmteich ein ökologisches Fiasko verursacht. Die Folgen waren für die lokale Tierwelt verheerend.
Eine Frau aus Uetikon am See ZH hat durch den Einsatz von Chlor in ihrem Schwimmteich eine Umweltkatastrophe verursacht. Sie verwendete monatlich ein halbes Kilo des Reinigungsmittels «Planet Pool» in ihrem naturbelassenen Teich. Als sie das Wasser abliess, kam es zu einem folgenschweren Unglück, wie die «Zürichsee Zeitung» berichtet.
Die Frau hatte das Reinigungsmittel in einem Bau- und Hobbymarkt erworben, in der Annahme, es sei für ihren Teich nutzbar. Doch das Chlorgranulat, das für Swimmingpools gedacht ist, war für den naturnahen Schwimmteich ungeeignet. Einen Monat nach der letzten Anwendung entleerte sie den Teich, da das Wasser grün verfärbt war und Algen wuchsen. Sie ging davon aus, dass das Chlor nicht mehr wirksam sei.
Tatsächlich war der Chlorgehalt im Wasser jedoch noch extrem hoch – 75-mal höher als in öffentlichen Schwimmbädern und 260-mal höher als der zulässige Wert in Fliessgewässern.
Verheerende Auswirkungen auf die Umwelt
Das Wasser gelangte über den Abwasserschacht in den Scheidbach und weiter in den Mülibach, wo es auf einem Abschnitt von 1250 Metern 69 Fische tötete.
Die Staatsanwaltschaft verurteilte die Frau wegen fahrlässigen Vergehens gegen das Gewässerschutzgesetz, fahrlässiger Tierquälerei und fahrlässiger Widerhandlung gegen das Chemikaliengesetz. Sie erhielt eine bedingte Geldstrafe von 35 Tagessätzen zu je 120 Franken und eine Busse von 500 Franken. Zudem muss sie die Verfahrenskosten von 1700 Franken tragen.
Der Redaktor hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.