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Jetzt meldenMesserangriff im Pendlerverkehr: Am Bahnhof Winterthur hat ein 31-jähriger Schweizer drei Männer verletzt. Der Polizeisprecher erklärt, was die Polizei bislang weiss.
Am Bahnhof Winterthur hat ein Mann am Donnerstagmorgen drei Personen mit einer Stichwaffe verletzt. Laut Kantonspolizei Zürich geschah der Angriff kurz vor 8.30 Uhr. Beim festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen 31-jährigen Schweizer. Die drei Opfer sind Schweizer im Alter von 28, 43 und 52 Jahren. Alle kamen ins Spital.
Kantonspolizei-Sprecher Roger Bonetti sagte im Interview mit BRK News, nach jetzigem Ermittlungsstand handle es sich um Stichverletzungen. Eine Person sei schwer verletzt worden, zwei weitere mittelschwer.
Ob die Opfer zufällig angegriffen wurden oder ob sie in einer Beziehung zum mutmasslichen Täter stehen, ist offen. Bonetti sagte dazu, dies sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Auch zum Motiv machte die Polizei zunächst keine Angaben. «Das Tatmotiv ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen», teilt die Kantonspolizei Zürich mit, wie blue News berichtet.
blue News und andere Medien berichteten über Augenzeugen, die den Ausruf «Allahu Akbar» gehört haben wollen. Die Polizei bestätigt diesen Hintergrund bisher nicht. Bonetti sagte im Interview, die Kantonspolizei ermittle in alle Richtungen. Man könne zum Motiv noch keine Aussagen machen und derzeit nichts ausschliessen.
Nach der Festnahme blieb der Mann in Polizeigewahrsam. Laut Bonetti wird an ihm eine Spurensicherung vorgenommen, danach soll er zur Sache befragt werden. Der Angriff löste einen Grosseinsatz aus: Neben der Kantonspolizei standen auch die Stadtpolizei Winterthur, die Transportpolizei der SBB, der Rettungsdienst des Kantonsspitals Winterthur sowie Schutz & Rettung Zürich im Einsatz. Teile des Bahnhofs wurden abgesperrt, die Absperrungen waren gegen Mittag wieder entfernt.