Bei St. Margrethen Zoll schnappt Diebe – sie versteckten teuren Schmuck im Brot

Sven Ziegler

24.11.2025

In einem Brotlaib waren Schmuckstücke versteckt.
In einem Brotlaib waren Schmuckstücke versteckt.
BAZG

Am Grenzübergang St. Margrethen hat der Schweizer Zoll einen ungewöhnlichen Fund gemacht: Zwei Männer wollten offenbar mit Einbruchsschmuck ins Ausland ausreisen – versteckt in einem Brotlaib. Die Kantonspolizei St. Gallen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Redaktion blue News

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  • Zöllner haben am Grenzübergang St. Margrethen ein Fahrzeug mit französischem Kontrollschild kontrolliert.
  • Im Auto fanden sie gestohlenen Schmuck – teilweise in einem Brotlaib verborgen.
  • Der Fund steht laut ersten Abklärungen im Zusammenhang mit einem Einbruch im Kanton Zürich.

Am Montagmorgen haben Einsatzkräfte des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Grenzübergang St. Margrethen ein ausreisendes Fahrzeug gestoppt. Das Auto mit französischem Kontrollschild wurde routinemässig kontrolliert – und die Kontrolle führte rasch zu einem Verdacht.

Im Motorraum und im Innenraum entdeckten die Zöllner mehrere Schmuckstücke, Uhren sowie ein Goldvreneli. Einen Teil davon fanden sie an einem völlig unerwarteten Ort: sorgfältig eingewickelt in einem Brotlaib.

Erste Abklärungen zeigten, dass der Schmuck bei einem Einbruchdiebstahl im Kanton Zürich entwendet worden war. Die beiden Insassen des Fahrzeugs – beide rumänische Staatsbürger – wurden festgenommen und an die Kantonspolizei St. Gallen übergeben. Diese wiederum leitete den Fall an die Kantonspolizei Zürich weiter, welche die Ermittlungen führt.

Ob die beiden Männer direkt am Einbruch beteiligt waren oder den Schmuck lediglich transportieren wollten, wird nun abgeklärt. Angaben zu weiteren beteiligten Personen machte die Polizei vorerst nicht.