Gibt es noch Hoffnung?Beliebte Zürcher Oberländer Ausflugsbeiz geschlossen – Türen versiegelt
Samuel Walder
19.3.2025
Das Restaurant Rosinili im Zürcher Oberland ist derzeit geschlossen.
Google Maps
Ein beliebtes Ausflugsziel bangt um seine Zukunft: Das Rosinli musste schliessen, offiziell wegen des schlechten Wetters. Doch steckt mehr dahinter? Die Betreiber setzen auf die Solidarität der Gäste, um das Gasthaus zu retten.
Das Berggasthaus Rosinli im Zürcher Oberland wurde vom Konkursamt versiegelt und bleibt wegen finanzieller Schwierigkeiten vorübergehend geschlossen.
Die Betreiber hoffen auf Spenden und Solidarität, um mit einer Crowdfunding-Kampagne 50.000 Franken für eine Wiedereröffnung zu sammeln.
Neben schlechtem Wetter als Ursache für die Schliessung gibt es Berichte über offene Schulden, während die Besitzerin nach einer schnellen Lösung suchen.
Das Berggasthaus Rosinli, ein beliebtes Ausflugsziel im Zürcher Oberland, steht vor einer ungewissen Zukunft. Vergangene Woche wurde das Lokal vom Konkursamt Pfäffikon versiegelt, die Türen sind geschlossen.
Will man einen Tisch reservieren, geht das nicht mehr. Auf der Internetseite des Restaurants ist zu entnehmen: «Das Restaurant bleibt aufgrund des schlechten letzten Sommers und Winters leider vorübergehend geschlossen. Wir geben aber nicht auf und versuchen schon bald wieder für euch zu öffnen.»
Betreiber setzt auf Spenden und Solidarität
Der Betreiber gibt aber nicht so schnell auf und hofft, mit der Solidarität der Gäste und einem Spendenaufruf die Wende herbeizuführen.
Auf der Plattform gofundme.com schreiben die Betreiber: «Wir vom Team vom Berggasthaus Rosinli möchten unbedingt weitermachen. Wir hatten immer Freude an unserer Arbeit. Und vor allem hatten wir Freude, dass ihr Gäste Freude hattet an dem, was wir gemacht haben.»
Und weiter heisst es: «Wir möchten aber unbedingt weitermachen und versuchen schon bald wieder für euch zu öffnen. Für das sind wir aber auf Unterstützung angewiesen. Wir sind für jede Hilfe sehr dankbar.»
Die angestrebte Summe: 50'000 Franken. Bis anhin kamen bereits 500 Franken zusammen.
Wetter oder Wirtschaft? Die Gründe für die Schliessung
Der Betreiber gibt an, dass vor allem das schlechte Wetter im letzten Sommer und Winter zu finanziellen Problemen geführt habe. Doch steckt wirklich nur das Wetter dahinter?
Laut zueriost.ch hat der Gastronom auch mit einer weiteren Firma in Pfäffikon Schulden. Ob das Rosinli also tatsächlich Opfer widriger Witterungsverhältnisse wurde oder ob wirtschaftliche Fehlplanungen eine Rolle spielen, bleibt offen.
Hoffnung auf eine baldige Wiedereröffnung
Die Besitzerin des Rosinli, Ursula Strickler, meldete sich bereits auf Facebook zu Wort. Sie versichert, dass man «bemüht sei, eine schnelle Lösung zu finden», damit das Gasthaus bald wieder Gäste empfangen könne.
Auch Gäste melden sich auf Facebook. So schreibt eine Userin: «Da bin ich als Kind noch mit dem Teppich die Rutsche heruntergerutscht. Verbinde mit dem Rosinli nur gute Erinnerungen.» Und weiter: «Macht schon traurig. So viele Restaurants schliessen derzeit. Da sind viele alteingesessene Betriebe dabei, da gehört das Rosinli ja auch dazu.»
Mit einem tränenden Auge blickt er auf seine Karriere zurück
Ein Schloss, das über 900 Jahre auf den Hügeln über der Töss thront. Die Kyburg ist im Kanton Zürich wohl das bekannteste Schloss. Ueli Stauffacher wachte über 25 Jahre über die Ausstellung. Jetzt verlässt er seinen Posten.
Der Ständerat wollte klären, ob es für die EU-Verträge ein Ständemehr braucht. Stattdessen stritt er eine Stunde über sich selbst und beerdigte dannach die Debatte vorerst.
11.06.2026
Andrea Caroni zu EU-Debatte
Der Ständerat wollte klären, ob es für die EU-Verträge ein Ständemehr braucht. Stattdessen stritt er eine Stunde über sich selbst und beerdigte dannach die Debatte vorerst.
11.06.2026
Gmür-Schönenberger zu EU-Debatte
Der Ständerat wollte klären, ob es für die EU-Verträge ein Ständemehr braucht. Stattdessen stritt er eine Stunde über sich selbst und beerdigte dannach die Debatte vorerst.