ParteiZürcher Stadtparlament will keine Werbung mehr sehen
SDA
19.3.2025 - 19:25
In Zürich könnte es bald keine H&M-Werbung am Paradeplatz mehr geben. Das Stadtparlament hat am Mittwoch einen Vorstoss für ein Werbeverbot im öffentlichen Raum gutgeheissen. (Archivbild)
Keystone
Das Zürcher Stadtbild könnte bald komplett anders aussehen: Das Stadtparlament hat am Mittwoch einen Vorstoss der AL überwiesen, der ein Verbot von Werbung auf öffentlichem Grund fordert. Werbung mache unzufrieden und fördere den Konsum, so die linke Mehrheit.
Keystone-SDA
19.03.2025, 19:25
19.03.2025, 21:17
SDA
Für ein Verbot von kommerzieller Werbung stimmten AL, Grüne und SP. Dagegen waren die Bürgerlichen, die den «klassenkämpferischen und ideologischen» Vorstoss aufs Schärfste kritisierten.
Auch der Stadtrat war dagegen, nicht zuletzt wegen der 19 Millionen Franken, welche die Stadt mit den Werbeflächen pro Jahr einnimmt. Er muss nun gegen seinen Willen eine Vorlage für ein Verbot ausarbeiten. Dann kommt das Geschäft erneut in den Rat.
Vorbild für das Zürcher Werbeverbot ist die Genfer Gemeinde Vernier, wo kommerzielle Werbung schon heute verboten ist. Das Bundesgericht stützte das Verbot. Es sei ein zulässiger Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit.
Der Ständerat wollte klären, ob es für die EU-Verträge ein Ständemehr braucht. Stattdessen stritt er eine Stunde über sich selbst und beerdigte dannach die Debatte vorerst.
11.06.2026
Andrea Caroni zu EU-Debatte
Der Ständerat wollte klären, ob es für die EU-Verträge ein Ständemehr braucht. Stattdessen stritt er eine Stunde über sich selbst und beerdigte dannach die Debatte vorerst.
11.06.2026
Gmür-Schönenberger zu EU-Debatte
Der Ständerat wollte klären, ob es für die EU-Verträge ein Ständemehr braucht. Stattdessen stritt er eine Stunde über sich selbst und beerdigte dannach die Debatte vorerst.