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Grossbetrieb für Einsatzkräfte

Zahlreiche Bergunfälle fordern mehrere Tote

Die Unfallursache am Breithorn ist bis anhin unbekannt.

Die Unfallursache am Breithorn ist bis anhin unbekannt.

Kantonspolizei Wallis

Innerhalb weniger Tage sind im Wallis und im Bündnerland drei Menschen tödlich verunglückt. Darunter der seit Juli vermisste Andrea C., ein Bergsteiger am Bietschhorn und ein Wanderer bei Churwalden.

Samuel Walder

Samuel Walder

11.08.2025, 12:01

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Am 5. August wurde der seit dem 11. Juli vermisste Andrea C. tot am Lagginhorn auf rund 3400 Metern gefunden; die Staatsanwaltschaft untersucht den Fall.
  • Im Walliser Lötschental stürzte ein 56-jähriger Schweizer Bergsteiger beim Aufstieg aufs Bietschhorn in die Tiefe und erlag seinen Verletzungen.
  • In Graubünden wurde ein vermisster 77-Jähriger tot im Steinbachtobel entdeckt; er war über 20 Meter in steilem Gelände abgestürzt.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Mehrere Unfälle haben in den vergangenen Tagen in den Schweizer Bergen Tote und Verletzte gefordert.

Am 5. August entdeckten Berggänger am Lagginhorn, westlich des Südgrats, auf einer Höhe von zirka 3’400 Metern eine leblose Person. Die Identifikation des Verstorbenen ergab, dass es sich um Andrea C. handelt, dessen Verschwinden am 11. Juli 2025 gemeldet worden war.

Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung zur Klärung des Hergangs eingeleitet.

Zwei Todesfälle im Wallis innert einer Woche

Bereits am Samstag kam es zu einem zweiten Todesfall in den Walliser Bergen. Ein 56-jähriger Schweizer Bergsteiger ist am Bietschhorn im Walliser Lötschental in die Tiefe gestürzt. Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu, wie die Walliser Kantonspolizei am Montag mitteilte.

Der Verunglückte befand sich am Samstag gegen 8 Uhr mit einem Kameraden im Aufstieg auf das Bietschhorn über den Westgrat, wie die Kantonspolizei schrieb. Auf einer Höhe von etwa 2700 Metern über Meer sei einer der beiden Alpinisten aus bislang ungeklärten Gründen in die Tiefe gestürzt.

Die Rettungskräfte hätten sich mit einem Helikopter der Air Zermatt vor Ort begeben, aber nur noch den Tod des 56-jährigen Schweizers feststellen können.

Auch im Bündnerland wird eine leblose Person gefunden

Am Freitagabend ging bei der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, dass in Churwalden ein 77-Jähriger vermisst werde. Aufgrund dieser Meldung wurde unter der Einsatzleitung der Kantonspolizei Graubünden mit Einbezug diverser weiterer Organisationen eine gross angelegte Suchaktion eingeleitet.

Am Sonntagnachmittag wurde nach einem Hinweis einer Drittperson der leblose Mann im Steinbachtobel zwischen Praden und Passugg aufgefunden.

Gemäss ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft sowie der Kantonspolizei Graubünden war der Mann von einem Wanderweg in bewaldetem Gebiet über zwanzig Meter im steil abfallenden Gelände abgestürzt.

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