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Im Tower mussten die Verantwortlichen letztlich die Handlichtpistole benutzen.
Symbolbild: Keystone
Ein Flugzeug verlor den Funkkontakt über der Schweiz. Der Tower in Bern griff auf eine altbewährte Methode zurück, um den Piloten sicher zu landen.
Am Himmel über der Schweiz hat sich kürzlich ein Zwischenfall ereignet. Ein Pilot einer Propellermaschine meldete beim Area Control Center in Dübendorf ernste Elektronikprobleme. Kurz darauf brach der Funkkontakt ab, und das Flugzeug verschwand vom Radar, wie das Fachportal «Aerotelegraph» berichtet.
Die militärische Flugsicherung habe die Maschine schliesslich orten können – der Kontakt zum Piloten blieb jedoch aus. Sogenannte «blind calls» der Verkehrsleitung in Bern auf allen Frequenzen blieben unbeantwortet.
Der Luftraum wurde gemäss «Aerotelegraph» geräumt, um eine sichere Landung in Bern zu ermöglichen. Als letzte Massnahme griffen die Towerlotsen demnach zur Handlichtpistole, einem Gerät aus den 1930er Jahren, das mittels Lichtsignalen kommuniziert.
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Diese Lichtsignale sind entscheidend, wenn andere Kommunikationsmittel versagen. Ein dauerhaft grünes Licht signalisiert die Landefreigabe, während ein blinkendes rotes Licht auf Gefahren hinweist. Der Pilot muss das Signal durch Flügelwinken oder Lichtsignale bestätigen.
Glücklicherweise erkannte der Pilot laut Bericht die Signale und landete sicher.