DiplomatieSRK-Direktorin schliesst Verschlechterung in der Ukraine nicht aus
SDA
24.3.2025 - 01:14
Das Schweizerische Rote Kreuz hat in der Ukraine nach eigenen Angaben das grösste Engagement im Ausland. (Archivbild)
Keystone
Die Direktorin des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK), Nora Kronig Romero, hat hinsichtlich der aktuellen Verhandlungen im Ukraine-Krieg eine Verschlechterung der Lage nicht ausgeschlossen. Umso wichtiger sei das humanitäre Völkerrecht, sagte sie in einem Interview.
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24.03.2025, 01:14
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«Wenn sich politisch etwas tut, kann sich militärisch nochmals viel tun – das könnte zusätzliche Opfer bedeuten», sagte Kronig Romero in einem in der Nacht auf Montag zunächst online veröffentlichten Interview mit «Blick».
Die politischen Diskussionen auf internationaler Ebene deuteten auf baldige Entwicklungen hin. Die SRK-Direktorin hoffe auf eine Verbesserung, schloss eine Verschlechterung jedoch nicht aus. Umso wichtiger sei die Beachtung des humanitären Völkerrechts, sagte sie. Die Regeln zum Schutz der Zivilbevölkerung müssten auch im Krieg eingehalten werden. Das SRK begrüsse alle Schritte in Richtung Waffenstillstand. Vor Ort in der Ukraine spüre Kronig Romero aber grosse Skepsis, ob es wirklich dazu kommen werde.
Rückkehr ungewiss
Aufgrund der ungewissen Situation halte sie eine rasche Rückkehr der ukrainischen Flüchtlinge aus der Schweiz derzeit für unrealistisch. Nicht zu unterschätzen sei auch die psychologische Dimension der Sicherheit, sagte Kronig Romero. In den SRK-Projekten im Westen des Landes zeige sich, dass auch in Regionen, die auf den ersten Blick sicher erscheinen, ein Stressfaktor herrsche.
Vertreter der USA und der Ukraine hatten am Sonntagnachmittag in der saudischen Hauptstadt Riad erste Gespräche der neusten Verhandlungsrunde über ein mögliches Ende des Kriegs in der Ukraine geführt. Die Gespräche seien «konstruktiv und informativ» gewesen, schrieb der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umjerow auf Facebook am Abend nach dem Abschluss der Unterredungen. Am Montagmorgen sind Treffen der US-Vermittler mit der russischen Delegation angesetzt.
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