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Jetzt meldenAm Donnerstag sind erneut schwere Gewitter über die Schweiz gezogen. Besonders schwer wüteten sie im Tessin, wo es zu Erdrutschen und Überschwemmungen kam. Die A2 musste auf der Höhe von Giornico zwischenzeitlich für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Ereignisse des Tages.
Aufgrund eines Erdrutsches war die A2 auf der Höhe von Giornico am Donnerstagnachmittag während mehrerer Stunden in Richtung Süden gesperrt. Der Schwerverkehr wurde auf die A13 umgeleitet, wie die Tessiner Kantonspolizei gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Ab 17 Uhr konnte die Autobahn wieder normal befahren werden.
Ebenfalls gesperrt war am Nachmittag die Kantonsstrasse zwischen Bodio und Giornico. Diese konnte gegen 15.15 Uhr wieder geöffnet werden.
Auch in Bellinzona, dem Maggiatal und weiteren Tessiner Tälern kam es zeitweise zu Beeinträchtigungen des Verkehrs durch Hagel, Starkregen und Gewitter, wie die Kantonspolizei weiter sagte.

Blick auf den angeschwollenen Fluss Ticino, der aufgrund der starken Regenfaelle Hochwasser führt.
KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari
Bereits seit Mittwochabend wurde das Tessin von heftigen Gewittern mit Starkregen heimgesucht. Gemäss Informationen von Meteoschweiz betrafen die Gewitter zunächst das Maggiatal, das Onsernonetal, das Centovalli und zum Teil auch die Leventina. Bis Donnerstagmittag fielen im Südkanton stellenweise 80 Millimeter Regen in 24 Stunden, in Faido sogar 120 Millimeter.
Die ergiebigen Regenfälle führten zu lokalen Überschwemmungen und einzelnen Hangrutschen, wie es weiter heisst. Auch in den Tessiner Seitentälern mussten vorübergehend Strassen gesperrt werden.
Am späteren Vormittag zogen mehrere Hagelzellen über die Region am Ceneri und weiter in die Magadinoebene und Richtung Bleniotal.
Auch die Kantonshauptstadt war von den Unwettern betroffen: Laut einem Tweet von SRF Meteo fielen in Bellinzona am Donnerstag um den Mittag herum innert einer Stunde 65,9 Millimeter Regen. Erst an wenigen Stationen in der Schweiz sei bisher mehr Regen in so kurzer Zeit registriert worden, resümierte SRF Meteo. Der Allzeit-Rekord liege bei 91,2 Millimetern — gemessen in Locarno im Jahr 1997.
Am Donnerstag machen sich wieder gewittrig durchsetzte Niederschläge über der Schweiz breit, wie Meteonews berichtet. Lokal seien dabei sogar «Überflutungen, Erdrutsche und Murgänge möglich».
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Vor allem im Tessin werden starke Unwetter erwartet. Der Bund hat hier die Gewitterwarnstufe 3 ausgerufen, für die Bezirke Leventina, Blenio, Verzasca, Riviera und Luganese gilt sogar die höchste Warnstufe 4. Auch in einigen Bündner Regionen gilt diese Warnung.
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