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So wird das Trump T1 Phone auf der Website von Trump Mobile abgebildet.
Bild: Trump Mobile
Ein Smartphone in Gold und ein nicht so günstiger Tarif: Trumps Söhne stellen ein Produkt vor, das in den USA entwickelt und hergestellt worden sein soll. Ist es aber eher ein billiges chinesisches Modell?
Die Familie von US-Präsident Donald Trump steigt mit ihrem Namen in den Mobilfunkmarkt ein. Bald sollen mit «Trump Mobile» ein eigener Handyvertrag und mit «T1» ein Smartphone verkauft werden, teilten die Präsidentensöhne Donald Trump Jr. und Eric Trump mit. Das Gerät soll in den USA entwickelt und hergestellt worden sein.
Der monatliche Tarif («The 47 Plan») soll sich demnach auf 47,45 US-Dollar belaufen (etwa 39 Franken) – wohl ein Verweis auf Donald Trump als 47. und 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Das Smartphone soll 499 Dollar (rund 400 Franken) kosten und ist in einer für die Familie typischen Farbe gehalten: Gold.
Ein grosses Rätsel für Experten ist aber immer noch, was es mit dem T1-Smartphone auf sich hat. Immerhin gibt es derzeit so gut wie keine Geräte, die in den USA hergestellt werden. Schlicht, weil es dafür weder die Fertigungsstätten noch das Know-how gibt, schreibt «Der Standard».
Für Branchenkenner ist klar: Es handelt sich um eine China-Smartphone-Vorlage, gepackt in ein neues Gehäuse. Es gebe einige Hersteller, die entsprechende Dienste anbieten.
Der Spott im Netz liess nicht lange auf sich warten. Findige Nutzer machten rasch das Modell Wingtech REVVL 7 Pro 5G aus, welches eine fast identische Hardwareausstattung aufweist.
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Der Einstieg ins Mobilfunkgeschäft erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Trumps Regierung in Zollverhandlungen mit China steht – unter anderem mit Blick auf Exportkontrollen und Lieferketten für Halbleiter und andere Schlüsseltechnologien, die für die Herstellung von Smartphones essenziell sind.
In Reden betont der Präsident immer wieder, Produkte müssten wieder in den USA gefertigt werden. Bei einem Smartphone aber wohl nicht möglich.
Mit Material von dpa.