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Prinz Harry lebt mit seiner Frau Meghan Markle und den beiden Kindern in den USA.Donald Trump drohte ihm aber schon mit der Ausschaffung.
IMAGO/Avalon.red
Prinz Harry musste sich kürzlich vor einem US-Gericht zu seiner Drogenvergangenheit äussern. Für Donald Trump ist das Grund genug, den britischen Royal aus dem Land zu werfen, drohte er ganz unverblümt.
Dass Donald Trump ein Mann klarer Worte ist, dürfte sich herumgesprochen haben. Der ehemalige US-Präsident teilt gerne aus, nicht nur im Kampf um seine Rückkehr ins Weisse Haus. Nun richtete Trump eine unverblümte Warnung an Prinz Harry: «Ich werde dich nicht wie Biden beschützen», sagte Trump in einem Interview mit dem US-Ausgabe des «Express» und drohte dem in den USA lebenden britischen Royal offen mit der Ausschaffung.
Trump äusserte sich am Rande des Konservativen-Kongresses CPAC und zwar kurz nachdem Prinz Harry vor Gericht erschienen war, um zu klären, ob er in seinen Einwanderungspapieren für die USA gelogen hatte. Der Knackpunkt: Harry hatte in seinem Enthüllungsbuch über die Royals zugegeben, früher Drogen konsumiert zu haben. In «Spare» gesteht er, früher Marihuana, Kokain und Pilze konsumiert zu haben.
Die konservative Denkfabrik Heritage Foundation hatte die Erteilung des Visums für Harry angefochten, da er ungerechtfertigte Privilegien bei seiner Einreise in die USA. Demnach hätten laut US-Einwanderungsrecht Beweise für früheren Drogenkonsum als Grund für die Ablehnung des Visumantrags herangezogen werden müssen.
Trump sei wütend, dass die Regierung von Joe Biden, Harry schütze, indem sie seinen Einwanderungsantrag geheim halte, sagte er im Interview. «Ich würde ihn nicht beschützen. Er hat die Queen verraten. Das ist unverzeihlich. Wenn es nach mir ginge, wäre er auf sich allein gestellt.»
Mittlerweile überlegt Prinz Harry sogar, die US-Staatsbürgerschaft anzunehmen. Damit sollte er sich allerdings beeilen. Denn für ihn könnte die Luft dünn werden, sollte Donald Trump im November wieder zum US-Präsidenten gewählt werden. Der Republikaner hat oft genug bewiesen, dass er markigen Sprüchen auch Taten folgen lässt: «Trump meint jedes Wort, das er sagt», bekräftigt Royal-Experte Richard Mineards gegenüber der deutschen «Bild».
Auch Jonathan Cristol, Politologe der Adelphi University, glaubt, dass Harry relativ leicht des Landes verwiesen werden könne, sollte er keine Green Card haben. «Obwohl man davon ausgeht, dass er das Geld hätte, um eine Vollstreckung durch rechtliche Anfechtungen zu verzögern.» Allerdings, so Cristol, müsste für eine Ausschaffung «mehr als nur das Eingeständnis des Drogenkonsums in einem Memorandum vorliegen.»